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3 (1842) Die Ansiedler an den Quellen des Susquehanna : ein Zeitgemälde
Entstehung
Seite
206
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viel aus, Jungfer Remarkable, sv lange ich die Schlüssel zu denKellern in der Tasche trage."

Ich will nicht gerade sagen," fuhr die Haushälterin fort,daß man in dem Hause nicht immer genug zu essen und zu trinkenbekommen hätte, ein Bischen mehr Zucker in das Glas, Ben-jamin, denn Squire JoneS ist ein trefflicher Lieferant. Aberneue Herren bringen neues Regiment und es sollte mich nichtWunder nehmen, wenn Ihr und ich einer etwas ungewissen Zu-kunft entgegen sähen."

Das Leben ist etwas so Ungewisses, als das Blasen desWindes," sagte Benjamin mit einer moralistrendc» Gcberde;undnichts ist veränderlicher als der Wind, Jungfer Remarkable, wennman nicht zufällig in den Strich der Passatwinde geräth; danngeht'S aber wohl einen Monat in einem fort, mit Lecsegcln aufbeiden Seiten, oben und unten, und ein Kajütenjunge kann steuern."

Jedermann weiß, daß das Leben etwas Ungewisses ist," ver-setzte Remarkable, indem sie ihr Gesicht der guten Laune ihresGefährten anpaßte;aber ich sehe voraus, daß große Verände-rungen in dem Hause stattfinden werden, und habt nur Acht, manwird Euch bald einen jungen Menschen zum Vorgesetzten geben,wie man es eben erst mit mir gemacht hat. Freilich ist dicß etwa«Hartes, Benjamin, wenn man so lange wie Ihr treue Dienstegeleistet hat."

Die Beförderung sollte nach der Dauer der Dienstzeit statt-finden," meinte der Majordomo;und wenn man mir Einen vorder Nase einschiebt, so lege ich mein Amt in kürzerer Zeit nieder,als man ein Lootscnbovt in eine Rhede bringen kann. Doch SquireDickens" so pflegte Benjamin Richard gewöhnlich zu nennenist ein prächtiger Herr und so gut, als man sich nur einen wün-schen kann. Seht Ihr, dem will ich'S dann rund heraus sagen,daß ich auf meinen Dienst verzichte, wenn man mir irgend einenungeleckten Hans vorsetzen will. Ich habe vorn angefangen,