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3 (1842) Die Ansiedler an den Quellen des Susquehanna : ein Zeitgemälde
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Wahl der Speisen, bei welchem Geschäft sie bald mit dem Blickeihres Vaters zusammcntrafcn, der unter einem Lächeln sagte:

Du sichst, mein Kind, wie sehr wir Rcmarkable für ihreGeschicklichkeit in der Haushaltung verpflichtet sind; sie hat uns inder That einen köstlichen Imbiß anfgetischt, der Wohl im Standeist, das Vellen des Magens zu beschwichtigen."

Ist nur meine Pflicht," versetzte Rcmarkable;indeß freuteS mich, den Richter zufrieden zu sehen. Ich fürchtete freilich,Sie möchte» die Tafel etwas zu überladen finden; ich dachte aber,bei Elisabeth s Heimkehr könnte ich nicht weniger thnn, um ihrden Eintritt in's Haus recht angenehm zu machen."

Meine Tochter ist nun erwachsen und von diesem Augenblickean Herrin in meinem Haufe," entgegnete der Richter;ich findecS daher in der Ordnung, daß jegliche Person, die unter meinemDache lebt, sic als Miß Templc anredet."

Wie Sie befehlen," rief Rcmarkable, ein wenig erschrocken;aber wer hat je ein so junges Frauenzimmer Miß nennen hören?Wenn der Richter noch eine Frau hätte, so fiele eS mir nicht ein,sie anders als Mistreß Temple zu nennen, aber"

Da ich jetzt nur noch eine Tochter habe, so wißt Ihrnun, wie Ihr in Zukunft mit ihr sprechen müßt," fiel ihr Mar-inadnke in's Wort.

Da der Richter bei diesen Worten allen Ernstes mißvergnügtaussah, und bei derartigen Anlässen etwas eigenthümlich Gebiete-risches in seinen Mienen lag, so hielt cs die klnge Haushälterinfür das Geratenste, zn schweigen. Nun trat auch Herr Grantin's Zimmer, und die ganze Gesellschaft hatte bald an dem TischePlatz genommen. Da das Arrangement der Tafel ganz in demlandesüblichen Geschmacke jeuerZcit und Gegen» gehalten war, so wollenwir es versuchen, eine kurze Beschreibung dieses Festmahles zn geben.

Das Tafelzeug bestand aus der schönsten damascirten Lein-wand, und Teller und Schüsseln waren Achtes chinesisches Porzellan