in früheren Tagen auch hier eine Verzierung angebracht gewesen war.I» kcr Hand hielt er ein kleines aus Eschenzweigcn geflochtenesKörbchen, ans dem verschiedene phantastische Figuren, in welchen sichdas Roth und Schwarz der Malerei mit dem Weiß des Holzesmischten, angebracht waren.
AIS dieser Sohn des WaldcS näher kam, trat die ganze Gruppeauseinander und gestattete ihm, den Gegenstand seines Besuches zubegrüßen. Er sprachjedoch nicht, sondern betrachtete nur eine Weile dieSchultern des jungen Jägers, worauf er seinen Blick nach dem Richtergleiten ließ. Der letztere war nicht wenig betroffen über diese
ungewöhnliche Abweichung von dem sonst so ruhigen und unter-
würfigen Benehmen des Indianers; er streckte tndeß seine Handaus und sagte:
„Du bist willkommen, John. Dieser junge Mann hat eingroßes Vertrauen z» Deiner Geschicklichkeit, denn er scheint Deine Be-handlung sogar der unseres Freundes, des Doctors Todd, vorznziehen."
Mohegan entgcgnete nun in leidlichem Englisch, aber in
einem leisen einförmigen Kchltone:
„Die Kinder von Mignon lieben nicht den Anblick des BlntcS,und doch wurde ,dcr junge Adler° durch eine Hand beschädigt, dienichts Nebles thun sollte!"
„Mohegan! alter John!" rief der Richter; „glaubst Du, daßmeine Hand je mit Absicht Menschcnblnt vergoß? Schäme Dich,schäme Dich, alter John! Deine Religion hätte Dich etwas Besse-res lehren sollen."
„Der böse Geist wohnt bisweilen in dem besten Herzen," ver-setzte John; „aber mein Bruder spricht die Wahrheit. Seine Handhat nie wissentlich ein Leben geraubt, — nein, nicht einmal damals,als die Kinder des großen englischen Vaters die Ströme mit demBlute seines Volkes rötheten."
„Du erinnerst Dich gewiß," sagte Herr Grant mit hohemErnste, „des göttlichen Gebotes unseres Erlösers: , richtet