der zwischen lmmcrgrünenden Bergen eingebettet »nd dessen weißeOberfläche von den in der Abendsonne sich verlängernden Schattenriesiger Tannen anmuthig nmdüstcrt war; für das dunkle Wasser-band, das sich gegen die Mündung des Sees hinzog und sich nachdem fernen Chesapcake seinen gewundenen Weg bahnte — mit einemWorte, für die veränderten, aber doch »och wohlbekannten Tummel-plätze ihrer Kinderjahre.
Fünf Jahre hatten größere Wechsel hervorgcbracht, als manin einem Lande, wo Zeit und Mühe den Werken der MenschenDauer verleiht, in einem Jahrhundert sicht. Für den jungenJäger und den Richter hatte die Scene weniger Neues, obgleichwohl Niemand ans den düster» Forsten des Gebirges anftanchen undmit einemmale die herrliche Scencrie des Thales überschauen konnte,ohne ein inneres Entzücken zu fühlen. Der erstere ließ seinenBlick bewundernd von Norden nach Süden gleiten und senkte seinAntlitz wieder in die Falten seines Mantels, während der letzteremit philanthropischer Lust die Fortschritte des Wohlstandes, dis sichnm ihn her sichtbar machten, betrachtete. War doch alles die Folge seinesUnternehmungsgeistes, und viel davon die Frucht seines eigenen Fleißes.
Das lustige Klingeln von Schlittenzelänte lockte jedoch plötz-lich die Aufmerksamkeit der Reisenden an, und der lebhafte Ton desselbenließ auf das rasche Annähern eines Sleighs schließen, dessen manübrigens des Gebüsches wegen, welches die Straße säumte, erstansichtig wurde, als beide Gespanne ganz nahe bei einander waren.
Viertes Kapitel.
Was soll's? Wem fiel das Roß? Was gicbt's denn?
Falstaff.
Endlich zeigte sich durch das landlose Gchäge an der Seiteder Straße ein großer Sleigh, der von vier Pferden — zweiGrauschimmeln vorn und zwei pechschwarzen Rossen an der Deichsel