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3 (1842) Die Ansiedler an den Quellen des Susquehanna : ein Zeitgemälde
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verwirkt. Da jedach der junge Marmadukc in einer Colonie undin einer Gemeinschaft erzogen wurde, wo selbst der gewöhnlicheVerkehr zwischen Freunden und Verwandten die Färbung jenermilden Religion trug, so erhielten natürlich auch seine Gewohn-heiten und seine Sprache etwas von den Eigeuthümlichkeiten der-selben. Seine spätere Verchlichung mit einer Dame, die nicht nurdem Schooße seiner Kirche nicht angehürte, sondern auch jedenEinfluß von Seiten dieser Secte zurückwies, trug allerdings einigesdazu bei, die früheren Eindrücke zu schwächen; sic verwischten sichaber bis zur Stunde seines Todes nie ganz, und die Sprache sei-ner Jugend trat vornehmlich in Augenblicken der Wallung odereiner regen Theilnahme besonders lebhaft hervor. Doch wirgreifen unserer Erzählung vor.

Zur Zeit, als Marmaduke mit dem jungen Effingham in Ge-schäftsverbindung trat, war er in seinem Aeußeren noch ganzQuäker; und da es der Sohn für zu gefährlich hielt, den Vorur-thcilcn seines Vaters offenen Widerpart zu halten, so sollte dieseVereinigung für alle Nichtbctheiligten ein tiefes Geheimnis; bleiben.

Einige Jahre lang leitete Marmaduke den Handelsbetrieb sei-nes Hauses mit soviel Scharfblick und Sachkenntnis;, daß ein reicherErtrag erzielt wurde: dann heirathete er die bereits erwähnteDame, Elisabeths Mutter, und auch die Besuche seines Freundeswurden allmählig häufiger. Ucberhaupt hatte es, da die Vortheiledes Geschäfts Effingham mit jedem Augenblicke mehr einleuchteten,ganz den Anschein, als ob der Schleier, welcher die wirklichenVerhältnisse umhüllte, sich bald lichten sollte; aber nun begannendie Unruhe», welche dem Revolutionskriege vvrangingeu, immerernster und drohender zu werden.

In der unterwürfigsten Treue gegen das angeborene Herrscher-haus erzogen, hatte Effingham vom Beginn der Zwistigkeiten zwi-schen den Kolonisten und der Krone an für die vermeintlichenheiligen Rechte seines Fürste» warm Partei genommen, während