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den jniigcii Pcnnsylvanier doppelt annehmbar. Er fühlte seineeigenen Kräfte, und sah nicht nnr die schönen Eigenschaften, son-dern auch die Mängel in dem Charakter seines Freundes. Efstnghamwar von Natur indolent, zutraulich, bisweilen aber auch ungestümund unbesonnen, während Marmadnke mit einem ruhigen Gleich-mnth scharfen Verstand, Thätigkeir und Unternehmungsgeist verband.Letzterem erschien daher die ihm angebotene Compagnonschaft alsvorthcilhaft für beide Partien, weshalb er mit Freuden daraufeinging und auch leicht über die Bedingungen mit seinem Freundeeins wurde. Mit Efstngham's Gelds wurde ein Handlungshauö inder Hauptstadt von Pennsylvanicn etablirt, und die Leitung desGeschäftes Marmadnke übertragen, der öffentlich als der einzigeEigcnthümer genannt wurde, obgleich der Andere im Geheim hälftigan dem Gewinne des Unternehmens betheiligt war. Diese Ver-bindung sollte ans zwei Gründen nicht ruchbar werden, deren einenEfstngham seinem Freunde offen zngestand, während er den anderntief in seinem Innern verbarg, da derselbe auf nichts mehr undnichts weniger als ans dem Stolze beruhte. Der Abkömmlingeiner Reihe von Kriegern betrachtete nämlich sogar eine derartigemittelbare Bctheitignng bei einem Handelsgeschäft als eine Herab-würdigung. Den Hauptgrund zu Geheimhaltung derselben bildetenaber immer die Borurtheile des alten Majors.
ES wurde bereits mitgethcilt, daß Major Efstngham ruhmvollgedient hatte. Als er einmal an der Westgränze von Pcnnsyl-vanicn ein Kommando gegen die verbündeten Franzosen und In-dianer hatte, wnrde nicht nnr sein Ruhm, sondern auch sein undseines TruppeS Leben durch die friedliche Politik dieser Colonieungemein gesährdet — allerdings ein Vergehen, das kein Soldatverzeiht. Er focht zu ibrcm Schutze und wußte wohl, daß diemilden Grundsätze dieses Völkchens praktischer Christen von denschlauen und arglistigen Feinden nicht berücksichtigt werden würden,weshalb er auch die Kränkung um so tiefer empfand, denn er sah,