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Ich habe Zuneigung gefaßt zu einer junge» Dame, und da ich sienicht selbst heirathen kann, so bin ich entschlossen, ihr, sofern Gelddabei in Frage kommt, eine gute Partie möglich zu machen."
„Aber warum wollt Ihr sie nicht selbst heirathen?" fragteich. „Aeltere Männer, als Ihr, thun dies mit jedem Tage."
„Ja, Wittwer — ich gebe es zu; diese heirathen fort, und wennsie tausend Jahr alt wurden; aber nicht so verhält sich's mit unsJunggesellen. Ist einer einmal hübsch über seine Vierzig hinaus,so ist er nicht leicht dazu zu bewegen, daß er dieses Opfer bringe.Nein, es ist ein wahres Glück, daß sich Jack Duning hier befindet.Ich habe ihm Arbeit gegeben; er muß mir eine Urkunde aufsetzen,welche auf die junge Dame, die ich im Sinn habe, eine Morgen-gabe überträgt, ohne das ihr künftiger Gatte ein Recht daranhätte, mag dieser nun seyn, wer er will."
„Es ist Mary Warren!" rief meine Schwester im Tone desEntzückens.
Mein Onkel lgcheltc und versuchte eine gesetzte Miene anzu-nehmen; indeß kann ich ihm nicht nachrühmen, daß ihm dies son-derlich gelang.
„Ja — ja — es ist Mary Warren, und Onkel Ro gedenktihr ein Vermögen zu geben!" fügte Patt bei, indem sie wie einjunges Hirschlein auf dem Boden umhcrtanztc, sich ihrem Vormundum den Hals warf und ihm in dieser Umarmung ein Dutzend Küsseversetzte, als wäre sie noch ein Kind, obschon sie bereits eine schönejunge Dame von Neunzehn war. „Ja es ist Mary Warren, undOnkel Hodge ist ein prächtiger alter Gentleman — nein, ein ent-zückender junger Gentleman; und wenn er nur dreißig Jahre jüngerwäre, so müßte er seine eigene Erbin zur Fran haben. Guter,lieber, cdelmüthiger, verständiger Onkel No! Dies sieht ihm sogleich — trotz aller seiner getäuschten Erwartungen; denn ich weiß,Hngh, er hatte sein Herz daran gesetzt, daß Du Henrietta heirathensolltest."