Gesichtspunkte, wie sie waren, und eine solche Auffassung hat stetsetwas für sich.
Was mich betraf, so hätte ich in dieser unglücklichen Brand-stiftungs-Geschichte wohl gerne auf Opportunity Rücksicht genommen,weil sich das Mädchen stets hätte schwere Vorwürfe machen müssen,wenn sie sich in einem Lichte erschien, als habe sie zu dem Verderbenihres Brnders einen so wesentlichen Beitrag geleistet. Allerdingssteht ein Schelm heutzutage nicht in sonderlicher Gefahr, gehangenzu werden, und Seneka war nicht genug Gentleman, obschon erviel auf diesen Titel hielt, als daß er für seinen Hals hätte fürchtenmüssen. Wäre ein Grundbesitzer darüber ertappt worden, wie erauf dem Küchenboden eines seiner Pächter Feuer anzündete, sohätte sicherlich der Staat zu dessen Hinrichtung nicht Hanf genugerzeugen können; wenn man aber einen Pächter über der Thaterwischte, so war dies etwas ganz Anderes. Ich konnte nichtumhin, mich selbst zu fragen, wie viele von den „ehrenwerthenGentlemen" zu Albanp sich für mich verwendet haben würden,wenn ich der Ncbelthäter gewesen wäre; denn dies ist einmal dierechte Art, an den „Geist der Institutionen", oder vielmehr, wie icheben so gut das Recht zu behaupten habe, an „ihren Geist" zukommen, weil fichs doch einmal um Unverträglichkeit der Pacht-Ver-hältnisse mit demselben handelt; denn die Gesetze und Institutionenan sich haben mit ihm nichts zu schaffen, sondern stehen ihm geradeso schroff entgegen.
Die Resultate meiner Zusammenkunft mit Opportunity bestan-len darin, daß ich erstlich mein Herz just da erhielt, wo es anfäng-lich gewesen war, wenn schon ich nicht ganz überzeugt bin, ob iches mit Recht mein Eigenthum nennen konnte; zweitens — daßmich die junge Dame sehr beruhigt in Betreff der Ehre der New-comes verließ, obschon ich Sorge dafür trug, mich nicht dadurch inihre Macht zu geben, daß ich ihr eine Bemäntelung des Verbrechenszusagte; drittens — daß ich die Schwester cinlno, heute Abend
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