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daß meine Schwester mindestens steben Jahre jünger war, als sieselbst. Dieses Gefühl nahm sie jedoch mir für einen Augenblickin Anspruch, und im nächsten ging sie auf den eigentlichen Zweckihres Besuchs über.
„Was soll ich meiner Mutter sagen, Hugh? — ich weiß, Ihrwerdet Scn wieder los lasten!"
Ich stellte jetzt zum erstenmal Erwägungen über die Bedenk-lichkeiten des Falls an und muß sagen, daß es mich schwer ankam,die Mordbrenner entwischen zu lassen.
„Die Thatsachen müssen bald durch die ganze Stadtmarkungbekannt werden," entgegnete ich.
„Hievon habt Ihr nichts zu besorgen, denn sie sind bereitsschon ziemlich bekannt. Alle Welt muß zugeben, daß zu Ravens-nest Neuigkeiten im Flug sich verbreiten."
„Ja, wenn dies nur auch der Wahrheit gemäß geschieht. Abernach einem solchen Vorfall kann Euer Bruder kaum mehr hierbleiben."
„Ach Himmel, wie mögt Ihr auch so spreche»! Wenn nur dasGesetz ihn ungeschoren läßt, wer wird sich dann wegen dieser Sacheweiter um ihn kümmern? Ihr habt nicht lange genug in der Hei-math gelebt, sonst würdet Ihr wissen, daß in diesen Antirentenzei-ten die Leute sich aus dem Anzünden eines Hauses nicht halb soviel machen, als über einen Gutseingriff unter dem altmodischenGesetz. Die Antirenterei ändert den ganzen Geist."
Wie vollkommen richtig war dies! Und wir haben junge Men-schen unter uns, die ihr Leben vom zehnten bis zum achtzehntenund zwanzigsten Jahr in einem Zustand der Gesellschaft verbrach-ten , welcher fast hoffnungslos dem verderblichen Einfluß derschlimmsten Verlockungen preisgegeben ist. Es darf Niemand Wun-der nehmen, daß man Mordbrennerei für ein verzeihliches Verge-hen zu betrachte» anfängt, wenn das sittliche Gefühl einer Gemein-schaft so ganz aus den Angeln gerissen ist und die Knaben unter