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26 (1847) Ravensnest, oder die Rothhäute : eine Erzählung
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Dorf drunten Alles zustutzten und dann ihre Arbeit dem Meetingvortrugen, damit sie gebilligt und als Stimme des Volks aner-kannt werde/'

Wenn es mit dieser sogenannten Billigung von Seiten derZuhörer nur noch ehrlich zuginge, so wäre es schon recht: aber injedem Meeting sind zwei Drittheile bloße Teiggestchter, die ein ge-schickter Demagog kneten kann, wie er will. Hören wir jedoch, umwas sich's bei diesen denkwürdigen Resolutionen handelt; sie gefal-len uns vielleicht, wenn wir sie gelesen haben."

Es ist etwas ganz Außerordentliches, daß in diesem Theileder Welt an einem Sonntag ein öffentliches Meeting abgehaltenwird," rief Mary Warren.

Ich schickte mich nun an, den Inhalt des Papiers zu lesen,der, wie ich auf dem ersten Blick bemerkte, sehr sorgfältig für denDruck vorbereitet und ohne Zweifel nach kurzer Frist in einigenJournalen zu lesen war. Zum Glück ist ein derartiges Manövri-ren gewaltig übertrieben worden. Feuer wird am wirksamstendurch Feuer bekämpft, und man hat so viele der widerspre-chendsten Meetings, die stets die öffentliche Stimmung ausdrü-cken sollen, abgehalten, daß das ganze Verfahren in Verachtunggerathen ist und das Publikum mehr und mehr den großen Vor-theil verliert, den es unter einer gemäßigteren Benützung seinerGewalt besitzen könnte ich meine die Berechtigung, bei ernstli-chen Anlässen zuweilen seine wahren Ansichten und Wünsche kundzu geben. Wie es gegenwärtig steht, so weiß jeder Verständige, daßdie simulirten öffentlichen Ansichten bei weitem den meisten Lärmim Lande machen, und er achtet daher aus nichts derartiges, mag ernun davon hören oder lesen, wenn er nicht zufälligerweise mit derQuelle bekannt ist. Eine ähnliche Bewandtnis hat es mit der Ta-gespresse, welche so sehr in Mißkredit gekommen ist, daß sie nichtnur nicht viel Schlimmes mehr wirken kann, sondern auch fast alleMacht verloren hat, das Gute anzustreben. Man hat so oft unsinnigen