Wir beide, Patt und ich, waren erstaunt-über die Klugheitund den Scharfblick dieser Bemerkung. Meine Schwester trat jetztganz nahe an das Drehkreuz, an welchem ich noch immer stand,und entfaltete nun eine so feste entschlossene Haltung, wie die ihrerFreundin war. Die drei Männer näherten sich. Zwei von ihnenkannte ich dem Namen nach, obschon kaum von Person, währendder Dritte mir wildfremd war. Die ersten beiden hießen Bunceund Mowatt; sie waren Pächter auf meinem Befitzthum und, wieich seitdem in Erfahrung brachte, eifrige Antirenters. Der Fremdegehörte unter die Classe der wandernden Demagogen; er hatte dasletzte Meeting angezettelt und die beiden Pächter zu seinen Werk-zeugen gemacht. Alle drei kamen jetzt mit der Miene großer Wich-tigkeit auf das Drehkreuz zu — ja, ihre gravitätische Haltung hättenicht größer seyn können, selbst wenn sie vom chinesischen Kaisermit einer außerordentlichen Sendung betraut gewesen wären.
„Mr. Littlepage," begann Mr. Bunce mit einer ganz beson-ders wichtig thuenden Physiognomie. „Das Volk hat diesen Mor-gen ein Meeting abgehalten und darin diese Resolutionen erlassen.Wir sind das Comitö, welchem der Auftrag zu Theil wurde, Eucheine Abschrift davon einzuhändigen, und erfüllen nun unsere Pflicht,indem wir Euch dieses Papier übergeben."
„Vermuthlich doch nicht, wenn ich es für paffend halte, eszurückzuweisen, Sir?" lautete meine Antwort.
„Ich sollte meinen, in einem freien Lande könne sich Nie-mand weigern, eine Reihe von Resolutionen entgegen zu nehmen,die ei» Meeting seiner Mitbürger erlassen hat."
„Dies könnte doch von den Umständen und namentlich vondem Charakter der Resolutionen abhängen. Zuverlässig gibt dieFreiheit des Landes Einem das Recht, zu sagen, er kümmere sichnicht um Eure Resolutionen, wenn sie auch die Befugniß ertheilt,Resolutionen zu schmieden."