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Thüre keine zum Entkommen benutzbare Oeffnung besaß. Wir be-gaben uns dahin und wurden natürlich von den Schildwachen ohneWiderrede eingelassen. Seneka Newcome fuhr bei meinem Eintrittzusammen, und ich gestehe, daß ich nicht wußte, wie ich ihn anre-den sollte; denn ich mochte eben so wenig mir den Anschein desTriumphs geben, als ich ein Zugeständnis zu ertheilen geneigt war.Mein Onkel war übrigens, wahrscheinlich weil er seinen Mannbesser kannte, nicht so bedenklich, und ging ohne Weiteres zurSache über.
„Der schlimme Geist muß in der Gegend sehr um sich gegrif-fen haben, Seneka Newcome, wenn sich Männer von Euren Kennt-nissen in so gefährliche Anschläge verwickeln," sagte Onkel Ro infinsterem Tone. „Was hat mein Neffe je gethan, daß Ihr Euchverlockt saht, gleich dem Dieb in der Nacht als Mordbrenner insein Haus zu kommen?"
„Fragt mich nichts, Mr. Littlepage," entgegnete der Attornehmürrisch, „denn ich werde Euch nicht antworten."
„Und dieses unglückliche verführte Geschöpf, daß Euer Bundes-genosse im Verbrechen gewesen ist! Zum letztenmal sahen wir diesebeiden Menschen, Hugh, als sie aus der Landstraße wie Hund undKatze an einander waren, und man sieht es an ihren Gesichtern,daß die Rauferei nach unserer Entfernung noch feindseliger ge-worden ist."
„Und hier finden wir sie beisammen als Gefährten in einerUnternehmung, bei der sichs um Leben und Tod handelt!"
„So ist's immer mit Schurken. Sie treiben ihre Zwistigkeitaufs Aeußerste und sind im Nu wieder einig, wenn der Dämon derHabgier ihnen einen Gegenstand zu gemeinschaftlicher Beraubungzeigt. Du siehst denselben Geist auch in der Politik und sogar inder Religion. Menschen, die ihr halbes Leben über in Feindselig-keit gelebt und sich wegen selbstsüchtiger Zwecke herumgestritten ha-ben, vereinigen zu Erreichung eines gemeinsamen Ziels plötzlich