und weiblichen Dienstboten rannten die Treppe herunter, unterwelcher das Feuer angezündet worden war, und im Nu sah manin allen Richtungen des Hauses Lichter sich bewegen.
„Der Tausend, Mr. Hngh," rief John, nachdem er den Zustandder Küche beaugenscheinigt hatte, „da siehts ja schlimmer aus, alsin Irland, Sir! Die Amerikaner wollen sich stets über die armenJrischers lustig machen und nennen die Heimath derselben einwildes Land, das ganz unpassend sey, bewohnt zu werden; aberdort sieht's lange nicht so schlimm aus, als es hier zu werden an-fängt. Noch ein paar Minuten, und die Treppe hätte gebrannt;stand aber diese einmal im Feuer, so hätte Niemand von uns Dach-stübchen-Bewohnern dem Tod entrinnen können. Man soll mirjetzt nur wieder über Irland raisonniren!"
Der arme John! Seine Vorurtheile waren die eines Eng-länders von seiner Classe, und dies will Alles heißen, was maneinem Vorurtheil nur nachrühmen kann. Aber dennoch — wieviel Wahrheit lag in seiner Bemerkung! Die Ruhe, mit welcherwir uns in Betreff der Moral, der Ordnung, der Gerechtigkeit undder Tugend über alle anderen Nationen erheben, enthält wahrlicheine gewichtige Lehre, sobald man einmal die Dinge betrachtet, wiesie wirklich sind. Es liegt nicht in meiner Absicht, die Mängelmeines Vaterlandes über Gebühr zu vergrößern; aber zuverlässigbin ich nicht so gewissenlos, sie zu verheimlichen, wo ein der-artiger Fehlgriff die gefährlichsten Folgen nach sich ziehen könnte.Im Ganzen gibt es allerdings bei uns in Amerika weit wenigerUnruhen, Tumulte und Erschütterungen, als vielleicht, sofern Zahlendabei in Frage kommen, unter den meisten anderen christlichen Na-tionen, selbst die Zeit mit eingerechnet, seit welcher der große Ver-such begonnen hat; aber den Grund davon müssen wir in unsrenZuständen suchen, da diese unabhängig von dem Nationalcharakterdastehen. Unsre Institutionen haben den Massen nichts gelassen,nach dem sie ringen könnten, und der Hunger ist unter uns unbe-