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„Ja wohl, ganz desperat, Mr. Hngh — sie sind völlig anßersich darüber. Wie sie sagen, ist es sehr »nedel von Euch, daßIhr in dieser Weise in Eure Heimath gekommen seyd, um EurenNachbarn ihre Geheimnisse abzustehlen. Ich habe mich zwar nachKräften zu Euren Gunsten verwendet, aber wenn sich die Leuteeinmal etwas in den Kopf gesetzt haben, so verfangen Worte nichts.Ihr wißt Mr. Hngh, ich bin von den Tagen Eurer Kindheit anstets Eure Freundin gewesen und habe mich mehr als einmal inNngelegcnheit gebracht, wenn es galt, Euch aus einer Klemmezu helfen."
Während dieser Erklärung, die, nebenbei bemerkt, nicht son-derlich auf Thatsachen fußte, stieß Opportunst» einen leisen Seuf-zer aus, ließ die Augen sinken und nahm eine so verschämte Mienean, daß ich wohl bemerken konnte, ein derartiges Spiel sey ihrzur zweiten Natur geworden. Ich hielt es übrigens nicht für nö-thig, in einem solchen Augenblicke eine sehr unpassende Zierereikund zu geben, da mir eben so wenig einfiel, ein vertrauensvollesHerz irre zu leiten, als ich daran gedacht haben würde, eine Ana-konda oder Boa eonstrictor inst Regenwürmen! mästen zu wollen.Ich ergriff daher die Hand der jungen Dame und drückte sie sosentimental als möglich, obschon ich mich vielleicht albern genugdabei ausnahm.
„Ihr seyd allzu gütig, Opportunist)," antwortete ich. „Ja,ich habe stets auf Eure Freundschaft gebaut und nie daran gezwei-felt, daß Ihr mich vertheidigen würdet, wenn meine Abwesenheitmich hinderte, es selbst zu thun."
Ich ließ sodann ihre Hand wieder los, halb in Furcht, diejunge Dame könnte im nächsten Augenblicke schluchzend an meinemHalse liegen, wenn ich nicht einige Mäßigung beobachtete. Oppor-tunst!) schien nur ungern auf meine Hand zu verzichten, aber waskonnte ein Mädchen thun, wenn der Gentleman selbst so rücksichts-voll sich benahm?