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26 (1847) Ravensnest, oder die Rothhäute : eine Erzählung
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und machte dem Einleitungsbesuche durch eine abermalige kurzeRede ein Ende.

Vater," sagte er,wir danken Dir. Was wir gehört haben,soll nicht in Vergessenheit gerathen. Alle rothen Männer fürchtensich vor jenem großen Salzsee unter der niedergehenden Sonne, inwelchen sie, wie die Sage geht, jede Nacht sich eintaucht. WasDu uns gesagt hast, wird uns veranlassen, mehr darüber nachzu-denken. Wir kommen weit her und find müde. Wir wollen jetztnach unsrem Wigwam gehen, um dort zu essen und zu schlafen.Morgen, wenn die Sonne dort steht" er deutete nach einemTheile des Himmels, durch welchen ungefähr die Stunde neun Uhrbezeichnet wurdewollen wir wieder kommen und unsre Ohrenöffnen. Der große Geist, der Dich so lang am Leben erhielt, wirdDich auch bis dahin schonen, und wir wollen nicht vergessen, zukommen. Es ist zu lieblich für uns, Dich in unserer Nähe zu wissen,als daß uns unser Gedächtniß untreu werden konnte. Lebe wohl."

Die Indianer erhoben sich jetzt in Masse und blieben noch einevolle Minute in tiefem Schweigen stehen, um Susquesus zu be-trachten; dann entfernten sie sich schnellen Schritts in einer Zeileund folgten ihrem Führer nach dem Quartiere, welches sie für dieNacht beherbergen sollte. Wie der Zug lautlos dahinging, überflogein Schatten das düstere Antlitz des Fährtelosen und er lächeltedenselben Tag nicht wieder.

Diese ganze Zeit über hatte der Neger und Altersgenosse desIndianers durch murrende Töne seine Unzufriedenheit darüber aus-gedrückt, daß so viele Rothhäute anwesend waren, obschon seinFreund nicht darauf achtete und es vielleicht nicht einmal horte.

Was Ihr thun mit denen Jnscheu?" brummte er, nachdemdie Fremdlinge verschwunden waren.Nie gut, wenn solche Leut'kommen. Wie viel mal sie treib' Deifelei in der Wald, wie Ihrund ich nicht sehr weit ab war, Sus. Wie alt Ihr werd' Roth-haut und vergeßlich. Niemand kaun's ausholt' mit farbig' Mann.