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Wampnms und trug viele Medaillone. Die Skalpe an seinem Spießwaren bisweilen von rothen Männern, bisweilen von Blaßgesichtern,und er hatte sie alle selbst genommen. Auch meine Mutter seheich. Sie liebte mich wie die Bärin ihre Jungen. Ich hatte Brüderund Schwestern — auch sie sehe ich. Sie lachen, sie spielen undscheinen glücklich zu seyn. Da ist die Quelle, wo wir Wasser inunsere Kürbisflaschen füllten, und dort ist der Hügel, wo wir war-tend lagen, bis die Krieger zurückkamen vom Kriegspfad und vonder Jagd. Alles hat einen lieblichen Anblick für mich. Dort standein Dorf der Onondagoes, meines Volkes, und vor hundert undzwanzig Wintern liebte ich sie. Ich liebe sie noch immer, als seydiese Zeit nur ein Winter und ein Sommer. Die Zeit übt keinenEinfluß auf den Geist. Fünfzig Jahre lang dachte ich nur wenigan mein Volk. Meine Gedanken waren auf der Jagd und aufdem Kriegspfad: ich theilte die Streitigkeiten der Blaßgesichter,unter denen ich lebte. Jetzt aber, ich wiederhole es, denke ich ammeisten an die Vergangenheit und an meine jungen Tage. Es istein großes Geheimniß, daß wir fernliegende Dinge so deutlich sehenkönnen, während das unsren Blicken entgeht, was uns so nahe ist.Und dennoch ist es so.
„Kinder, ihr fragt, warum die rothen Männer fortwährendder untergehenden Sonne zuziehen und warum die Blaßgesichterihnen folgen. Ihr fragt, ob der Platz, wo die Sonne untergeht,je zu erreichen seyn wird, und ob wohl die blassen Menschen auchdahin gehen, um zu pflügen, zu bauen und die Bäume zu fällen.Wer gesehen hat, was sich schon zutrug, sollte auch wissen, waswieder eintreffen wird. Ich bin sehr alt, sehe aber nichts Neues.Ein Tag ist, wie der andere. Mit jedem Sommer kommen dieselbenFrüchte, und die Winter sind die nämlichen. Der Vogel baut oft-malen in denselben Baum.
„Meine Kinder, ich habe lange unter den Blaßgesichter» ge-lebt; aber dennoch ist mein Herz von der nämlichen Farbe, wie
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