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26 (1847) Ravensnest, oder die Rothhäute : eine Erzählung
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und man muß sich um so mehr über seine Schweigsamkeit wundern,wenn er diese anch gegen Personen in Anwendung bringt, die ihndoch gut zu unterhalten im Stande wären. Ich hab' das Gesprächmeist selbst führen müssen, Sir, wie's gemeiniglich geht, wenn ichihm einen Besuch mache. Ich glaube, Sir, die Schweigsamkeitliegt in der Natur der Indianer."

Und wer kam auf den Gedanken des Malens und des An-kleidens Ihr oder der Onondago?"

Je nun, Sir, ich glaube der Indianer hatte ursprünglichselbst etwas der Art im Sinn, obgleich ich ihn bei gegenwärtigerGelegenheit dazu ermuthigte. Ja, Sir, ich brachte den Gedankenin Anregung; indeß will ich nicht geradezu behaupten, Sus habenicht anch einige Neigung dazu verspürt, noch ehe ich ihm meineAnsichten mittheilte."

Habt Ihr auch von der Malerei gesprochen?" ergriff jetztmein Onkel das Wort.Ich erinnere mich nicht, im Lauf derletzten dreißig Jahre den Fährtelosen in seinem Anstrich gesehen zuhaben. Ich bat ihn einmal es war um die Zeit Deiner Ge-burt, Hugh er möchte sich am vierten Juli bemalen und heraus-putzen, und die Antwort, die ich darauf erhielt, schwebt mir nochso deutlich vor, als habe sie der alte Knabe erst gestern gegeben..Wenn der Baum aufhört, Früchte zu tragen/ lautete sie im We-sentlichen, ,so erinnern die Blüthen nur an seine Nutzlosigkeit?"

Ich ließ mir sagen, Susquesus habe einmal sogar unter denIndianern für einen sehr beredten Mann gegolten."

Ich erinnere mich noch, daß er in diesem Rufe stand, obschonich nicht sagen kann, mit welchem Recht er ihn verdiente. Hinund wieder habe ich von ihm in der kurzen, gebrochenen Weise,wie er das Englische spricht, kräftige Aeußerungen gehört; aberim Allgemeinen verhielt er sich stets einfach und schweigsam. MeinVater erzählte mir, als er zum erstenmal die Bekanntschaft desSusquesus machte und dies muß nun wohl sechszig Jahre her