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26 (1847) Ravensnest, oder die Rothhäute : eine Erzählung
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Ich wäre doch neugierig die Geschichte des Snsquesus zu ken-nen," sagte mein Onkel,weil diese Häuptlinge- einen so weitenUmweg machten, um ihn mit einem Besuch zu beehren. Mag wohlsein hohes Alter daran Schuld seyn?"

Allerdings ist dies ciner der Gründe, obschon auch noch einwichtigerer vorhanden ist, den übrigens nur sie selbst kennen. Ichhabe es oft versucht sie über die Geschichte auszuholen, aber stetsohne Erfolg. So lang ich denken kann, haben die Onondagoes,die Tuscaroras und die Indianer von den alten New-Uorker-Stäm-men, welche nach den Prärien hinaufgekommen sind, von dem bie-deren Onondago gesprochen, der schon ein alter Mann gewesen seynmußte, als ich geboren wurde. Namentlich erzählen sie sich in denletzteren Jahren viel von ihm, und da sich ihnen nun eine so guteGelegenheit bot, ihn zu besuchen, so würden die im Westen es sehrübel genommen haben, wenn dieselbe vernachlässigt worden wäre.Ohne Zweifel ist sein Älter eine Haupt-Ursache; gleichwohl gibtsaber auch noch eine andere, die ich übrigens nie zu erkunden imStand war."

Dieser Indianer steht nun nahezu, wo nicht völlig neunzigJahre in unmittelbarer Beziehung zu meiner Familie. In demAngriff am Ty, der im Jahr 1758 unter Abcrcrombie statt fand,war er ein Begleiter meines Großvaters Cornelius Littlepage, undseit dieser Zeit ist bis auf zwölf oder dreizehn Jahre hin ein ganzesJahrhundert entschwunden. Ich glaube sogar, mein GroßvaterHermann Mordaunt hat ihn schon vorher einigermaßen gekannt.So lang ich mir ihn denken kann, war er ein grauköpfiger alterMann, und wir vermuthen, daß er so gut als der Nigger, welcher beiihm wohnt, volle hundert und zwanzig Jahre, wo nicht mehr aufdem Rücken haben muß."

Vor ungefähr dreiundneunzig Wintern muß Susquesus oderdem Fährtelosen, wie er damals genannt wurde, etwas Wichtigeszugestoßen seyn; so viel habe ich bei verschiedenen Gelegenheiten