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„Beim Georg, Hugh," flüsterte mein Onkel, „suchen amEnde diese Rothhäute den alten Susquesus?"
Dann vergaß er plötzlich die Nothwendigkeit, in Anwesenheitseiner beiden Ravensnester Zuhörer — insbesondere des ShabbakukTnbbS — sein gebrochenes Englisch beizubehalten; er wandte sich,für einen Mann von seinen Jahren etwas unüberlegt, an Prärie-feuer und bemerkte hastig:
„Ich kann Euch in Euren'Nachforschungen Beistand leisten.Ihr sucht einen Krieger der Onondagoes, der seinen Stamm vorhundert Jahren verlassen hat — einen rothen Mann, der in denWäldern um seines leichten Fußes willen berühmt war und nie dasFcuerwaffer kosten wollte. Sein Name ist Susquesus."
Bis jetzt hatte sich der einzige weiße Mann aus der Gesell-schaft dieses fremden Haufens — fremd wenigstens in unseremTheile vom Staat New-Vork, obschon vielleicht häufig genug aufden Hauptverkehrsstraßen des Landes — stumm verhalten. Er warein gewöhnlicher Dolmetscher und den Indianern für den Nothfallzur Begleitung beigegeben worden, kannte aber die Sitte der Ci-vilisation nur wenig mehr, als diejenigen, die er zu führen hatte,weshalb er klüglicher Weise still geblieben war, bis er sah, daß ervon einigem Nutzen seyn konnte. Wir erfuhren später, daß dieHäuptlinge, welche zu verschiedenen Stämmen gehörten, den Wunschausgedrückt hatten, auf ihrem Heimwege „die welke Tanne, dienoch steht," — wie sie dichterisch in ihren Dialekten den Sus-quesus nailnten — zu besuchen. Der Nnteragent, welcher mitihnen nach Washington gekommen war, benützte nun diese Gelegen-heit, um zugleich auch seine eigenen Verwandten in Massachusettszu besuchen, da bei einer derartigen Wallfahrt, welche bloß einertheuren Erinnerung galt, seine Anwesenheit nicht eben nöthig ge-wesen wäre.
„Ihr habt Recht," bemerkte der Dolmetscher. „Diese Häupt-linge sind nicht gekommen, um einen Stamm aufzusuchen; aber