33t
dräng weiter arbeitete, bis ich an der Seite meines Onkels einenPlatz gefunden hatte.
Ich habe eben so wenig Zeit und Platz, als Geneigtheit, denBortrag des Sprechers umständlich zu zergliedern, der zwar sehrgeläufig, aber auch in hohem Grade aufgeblasen und nichts weni-ger als logisch redete. Er gericth nicht nur mit steh selbst, son-dern auch mit den Gesetzen der Natur in Widerspruch, und ichbrauche den einsichtsvollen Leser nicht erst darauf aufmerksam zumachen, daß der Charakter der Rede im Allgemeinen bloß eineBerufung an die Leidenschaften und Interessen des Auditoriums,nicht aber eine Appellation an ihre Vernunft war. Er verbreitetesich anfänglich über die besonderen Pachtverhältnisse auf den altenBesitzthümern der Colonie nnd kam dabei in der gewöhnlichenWeise aus die Bnrgschastsverkäufe, die Zinshühner, die Tagarbeitenund die ewige» Verträge zu sprechen. Auch der Vorbehalt derMinen wurde als eine tyrannische Bedingung bezeichnet, als obein Grundbesitzer verpflichtet sey, von den ihm zugehörigen Rech-ten mehr abzutreten, als er für paffend hält, oder ein Pächtermehr ansprechen könne, als von ihm gemiethet wurde. Dieser Mannbehandelte alle diese Zweige seines Thema's so, wie wenn die Pächterdurch Zeit und Benützung gewisse geheimnißvolle Interessen gewon-nen hätten, und übersah dabei ganz und gar die Thatsache, daßdurch den nämlichen Proceß die andere Partei so gut ein Recht ge-wonnen hatte, als die eine; denn die Vertragsurknnde ist ein In-strument, welches durch den Lauf der Zeit unter beiden an Ansehengewinnen muß. Ist der eine Theil als Pächter alt geworden, sowurde es der andere als Grundbesitzer. Es kam mir vor, als obsich der Vorleser gar gerne auf die Manor-Verhältnisse beschränkthätte, da diese ein Thema waren, über das. er sich gewöhnlich zuverbreiten Pflegte; aber hier handelte sich's um eine ganz andereAufgabe, weil man zu Navensnest nicht über die feudalistische Be-drückung der Bürgschaftsverkäufe, über die „vier fetten Hühner"-