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schreibt. Ihr wißt, Sir, es muß ein erbärmlicher Grundherr seyn,mit dessen Wort sich nicht ein Pächter gerne begnügen könnte undwürde. Man weiß wohl, daß all dies buchstäbliche Wahrheit ist,denn ein Gentleman mit einem schönen Besitzthum ist über dieVersuchung erhaben und setzt einen Stolz darein, zu thun, wasrecht und honett ist. Ich bin daher der Ansicht, daß es gut sey,einige solcher Leute im Land zn haben, wenn's auch nur wäre, daßdie Schlechten nicht ganz und gar in ihre Schuhe treten."
„Und all dies habt Ihr dem Squire gesagt?"
„Nein, dies sage ich nur zu euch Zweien, weil wir da ebenin sreundlicher Weise miteinander reden. Aber kein Mensch darfsich schämen, es überall auszusagen, denn es ist so wahr wie dieBibel. Sage ich zu ihm: Newcome, sage ich, Ihr, der Ihr solang auf dem Eigenthum der Littlepageö gelebt habt, solltet Euchschäme», sie ausziehen zu wollen. Könnt Ihr nicht damit zufriedenseyn, daß Ihr Gentlemen so ganz und gar in den Hintergrunddrängt, indem Ihr alle Aemter an Euch reißt und alle öffentlichenGelder, an die Ihr Hand legen könnt, in den eigenen Nutzen ver-wendet? Müßt Ihr sie anch noch mit Füßen treten, sage ich, unddadurch für das, was Ihr seyd, Rache an ihnen nehmen? sage ich."
„Ei, mein Freund," entgegnete mein Onkel, „Ihr seyd sehr dreistgewesen, daß Ihr es wagtet, den Leuten alles dies hier zu Landzu sagen, wo, wie ich höre, Niemand sich frei aussprechcn darf,wenn in seinen Gedanken etwa allzuviel Wahrheit liegt."
„Ja, dies ist's — dies ist's; ich merke schon, daß Ihr schnelllernt. Ich sagte dies Mr. Newcome, sagte ich, — Ihr seyd keckgenug, über Könige und Adelige zu schimpfen, denn Ihr wißt garwohl, sage ich, daß sie über tausend Stunden von Euch weg sindund Euch nichts anhaben können. So weit erkühntet Ihr Euchaber nicht, um vor Euren Herren, dem Volk, aufzutreten und ihmzu sagen, was Ihr wirklich von ihnen denkt und was ich Euchunter vier Augen auch anssprechen hörte. Ja, Ihr würdet eben