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21 (1845) Die Heimkehr, oder die Verfolgung : ein See-Roman
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Kaum hübsch. Wenn man viele Jahre nichts Anderes gesehenund die Umrisse anderer Baien vergessen hat, so geht sie allenfallsan; aber Ihr, die Ihr frisch herkommt von den kühneren See-landschaften des südlichen Europa'S, werdet Euch in Eurer Erwar-tung sehr getäuscht finden."

Eva war eine glühende Bewunden» von Naturschönheiten undbedauerte daher sehr, aus dem Munde ihres Detters solche Mortevernehmen zu müssen, da sie eben so großes Vertrauen in seinenGeschmack, als in seine Wahrheitsliebe setzte und der Ueberzeugungleben durfte, daß er über die gemeine Eitelkeit erhaben war, einerSache ungebührlichen Werth beizulegcn, weil er ein EigenthumS-recht daran zu haben glaubte. Sie kannte ihn als Mann vonWelt und wußte, waS er über dergleichen Dinge zu sagen pflegte desgleichen auch, daß keine Spur von Provinzialdünkel in sei-nem Character lag; denn obgleich er so bereit, als nur irgendEiner, und weit fähiger, als die Meisten, war, sein Vaterland unddessen Institutionen gegen die rohen Angriffe unwissender Schmäherzu vertheidigen, beging er doch nur selten den Hauptfehler, einenwirklich schwachen Punkt in Schutz nehme» zu wollen.

Die Umgebung wurde jedoch, je weiter das Schiff segelte, im-mer schöner, und als sie durch den Paß, welchen man die Engennennt, fuhren, drückte Eva ihr hohes Entzücken aus. Auch Made-moiselle Viefville gcrieth außer sich vielleicht weniger wegen derSchönheiten der Landschaft, als vielmehr um des Wechsels willen,welchen nach der langen Eintönigkeit des Oceans die regsame, be-lebte Küste bot.

Ihr haltet diesen Anblick für großartig?" fragte JohnEsfingham.

Nicht im geringsten, Vetter Jack; denn obschon sich mancheschöne Partieen bemerklich machen, sehe ich doch auch viel Gemeinesund AermlicheS. Die Inseln sind allerdings nicht italienisch ebenso wenig jene Berge oder jene Linie weit auseinander stehender