»Ihr seht also, daß wir etwas aus ihm machten, als wir ihnauf die andere Seite hinüberkriegten, da er sich zuletzt doch alseine recht anständige und achtbare Person auSwieS. Nach dem,was man aus einigen eurer Zeitungen lies't, sollte man wohl glau-ben, König Wilhelm genieße in Eurem Lande den Ruf eines acht-baren Mannes."
Mr. Green war zwar höchlich betroffen, von seinem Monarchenin so unehrerbietiger Weise sprechen zu hören, antwortete aber rasch:
„Er ist ein König, Sir, und benimmt sich wie ein König."
„Vermuthlich nur um so besser um der Prügelsuppe willen,die er als junger Bursch von dem Vcrmonter Schneider erhal-ten hat."
Kapitän Truck glaubte nemlich eben so zuversichtlich an diesesgemeine Gerücht über den fraglichen Fürsten, als Mr. Green derUeberzeugung lebte, Washington habe seine Laufbahn als ein ganzgewöhnlicher Mensch begonnen, oder Mr. Steadfast Dodge der lä-cherlichen Geschichte von dem Haddonfielder Schulmeister unbedingtesVertrauen schenkte; denn alle diese drei Sagen erfreuen sich gleichgroßer historischer Glaubwürdigkeit.
Sir George Templemore blickte überrascht auf John Esfing-ham, welcher nun mit Ernst das Wort nahm.
„Elegante Auszüge, Sir, aus den gemeinen Klatschereienzweier großen Nationen. Wir tragen uns viel mit dergleichenHistörchen, und ihr sepd auch nicht ganz unschuldig in diesemPunkte. Gesteht aufrichtig, Ihr habt den schmähenden Gerüchtenüber Amerika selbst schon Gehör geschenkt."
„Zuverläßig glaubt Ihr nicht, daß mir WaShington'S Laufbahnso wenig bekannt sey?"
„Nein, ich habe eine andere Meinung von Euch. Eben sowenig glaube ich, daß Euer gegenwärtiger König von einem Ver-montcr Schneider gepeischt wurde, oder daß Louis Philipp in New-Jersey Schulmeister war. Unsere Stellung in der Welt erhebt uns