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21 (1845) Die Heimkehr, oder die Verfolgung : ein See-Roman
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des Riffs glatt genug, um, sobald die schwereren Spieren anihren Plätzen waren, die erforderlichen Aenderungen vornehmen zulassen.

Das Aussehen des Montauk war in keinem Falle so stattlichund gebieterisch, wie vor dem Sturme, trug aber doch ein Ge-präge von Vollständigkeit an sich, von dem man sich das Besteversprechen konnte. Es war ein Schiff von siebenhundert Tonnen,auf welchem sich die Spieren eines Fahrzeugs von fünfhundertTonnen befanden, weshalb er sich etwa wie ein sechs Fuß hoherMann in dem Rocke eines Andern von fünf Fuß und neun Zollausnahm; indeß war doch dieses Mißverhältniß nicht augenfälliggenug, um von einem Neuling überhaupt nur bemerkt zu werden.Alles Wesentliche befand sich an seinem Platze und war leiblich gutbefestigt; da außerdem der Däne für eine stürmische See auSgerstatiet gewesen war, so fühlte sich Kapitän Truck überzeugt, erkönne sich in dem gegenwärtigen Zustande seines Fahrzeugs sogarim Winter an der amerikanischen Küste hinwagen, ohne sich dadurcheiner ungewöhnlichen Gefahr auszusetzen.

Sobald die Stunde der Arbeit wieder herankam, wurde einBoot ausgeschickt, um in möglichster Nähe des Einlasses und einwenig windwärts von demselben eine Kedsch auszusetzen. KapitänTruck stellte unter Berücksichtigung der Bojen, welche noch immeran ihren früheren Stellen lagen, seine Berechnungen an und fand,daß er einen schmalen Kanal benützen konnte, der gerade genug lief,um das Schiff in ununterbrochener Richtung bis zu der Kedschhin warpen zu lassen. Mit Ausnahme der Boote war jetzt Allesan Bord; der Anker, an welchem das Schiff ritt, wurde nunmehrgelichtet und das Warptau nach der Spille gebracht, worauf sichdas Schiff langsam dem Einlaffe zu nähern begann.

Dieses Manöver diente den Beduinen zum Signal, denn sieströmten jetzt zu Hunderten über die beiden Theile des Riffe» her,schrieen und geberdeten sich wie toll. Es bedurfte vielen MutheS