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wollen wir das Schiff nehmen. Nur Gott weiß, wer den Aus-gang erleben wird; aber er muß Sieg seyn, oder John TrucksGebeine werden auf diesem Sande bleichen! Unsere Losung lautet:,der Montauk und unser Eigenthum!* Dies ist ein Grundsatz, inwelchem uns auch Vattel beipfiichtet. Drauf los, ihr Leute! Einlanger Ruck, ein starker Ruck und ein Ruck zumal — jedes Bootin seine Stellung!"
Er winkte mit der Hand und die Ruder fielen gleichzeitig insWasser. Die schwere Lausche kam zuletzt, da sie mit doppeltenBanden an dem anderen Boote hing. Während es vorne loSge-macht wurde, deseriirte der zweite Mate von seinem Posten, schlüpftehurtig an Bord des abführenden Kahnes und versteckte sich hinterdem vordersten seiner beiden Sturmsegel. Fast in demselben Au-genblick machte Mr. Dodge ein entgegengesetztes Manöver, indemer ihat, als sey er in seinem Eifer, das Boot von der Lauscheabzuschieben, an letzterer hängen geblieben. Da die Segel scharfzogen und die Ruder die Sprüh bei Seite peitschten, so wares jetzt zu spät, einen dieser beiden MiSgriffe zu verbessern,selbst wenn cS von der einen oder anderen Seite gewünscht wor-den wäre.
Es folgten einige Minuten ernster Ruhe, während welcherjedes Boot seine Stellung in schönster Ordnung behauptete. DieBeduinen hatten mit Tagesanbruch das nördliche Riff verlassen;aber da jetzt Ebbe eingetreten war, so sah man, namentlich in derNähe des Schiffs, Hunderte längs der südlichen Klippenreihe auf-gepflanzt. Der Wind führte, wie beabsichtigt worden war, dieLansche vorwärts, so daß sie sich bald dem Einlaffe näherte.
„Nehmt die Segel ein," rief Mr. Blunt. „Macht im Vor-derschiff die Kanone frei!"
Ein schöner, großer junger Seemann mit atlethischem Glieder-lau stand neben dem Rost der Kanone und hatte statt der Pech-pfanne ein Gefäß mit glühenden Kohlen vor sich, dessen Feuer