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gung des Bootes in dis See gerollt zu werden. In fünfzehn FadenWaffcrtiese lavirten sie abermals und steuerten gen Ost-Snd-Ost,nachdem sie sich zuvor durch Untersuchung deS CompaffeS überzeugthatten, daß der Wind nicht von seiner früheren Richtung abge-wichen war. Bald nachher ging der Mond auf und verbreitete,obgleich der Morgen wolkig und düster war, zureichendes Licht,um alle Gefahren der Finsterniß zu beseitigen. Endlich wich dielange, angstvolle Nacht dem gewöhnlichen Hellen Streifen des Ta-ges , der sich quer über die Wüste hinzog. Paul saß an der Pinneund steuerte mehr instinktartig, als nach etwas Anderem, indemer zugleich gelegentlich auf seinem Posten einnickte; denn zwei aufeinanderfolgcnde Nächte des Wachens und ein Tag schwerer An-strengung hatten ihn die Gefahr sowohl, als die Sorge für Anderevergessen lassen. In solchen Augenblicken gibt sich der Mensch leichtseltsamen Träumereien hin, und Pauls geschäftige Einbildungskraftdurchlief eben einige Scenen seiner frühen Jugend, als ihn plötz-lich entweder seine Sinne oder seine unstät umhcrirrenden Seelenver-mögen den gewöhnlichen kurzen, aber lauten Ruf vernehmen ließen —
„Boot oyoi!"
Paul öffnete seine Augen, fühlte, daß er die Pinne noch im-mer in der Hand hatte, und war eben im Begriffe, die elfterenwieder zu schließen, als die Worte mit noch größerem Nachdruckwiederholt wurden.
„Boot ohoi! Was ist dies für ein Fahrzeug? Antwort, oderwir geben Feuer."
Dies war in verständlichem Englisch gesprochen, und Paul warim Nu hellauf wach. Er rieb sich die Augen aus und sah, daßeine Linie von Booten unmittelbar an seinem Luvbuge vor Ankerlag, während ein Spierenfloß sternwärts im Schlepptau hing.
„Hurrah! jubelte der junge Mann. Dies ist eine wahre Him-melspost! Ihr seyd die von dem Montauk?"
„Freilich; aber wer zum Teufel seyd Ihr?"