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beobachtet hatte. „Sie werden in einer Stunde zerstören, was her-zustellen Monate gekostet hat."
„Ich sehe dies nicht," versetzte Paul. „ES sind nur etwafünfzig im Schiffe und, ihre Anstrengungen scheinen darauf abzu-zielcn, das Fahrzeug nach den Klippen hinüberzubringen. Sie ent-behren der Mittel, ihren Raub von der Stelle aus, wo der Mon-taus liegt, ans Land zu schaffen und vermuthlich sind sie mit einan-der überein gekommen, an der Plünderung Alle theilnehmcn zulasten. Ein Paar, welche mir Häuptlinge zu seyn scheinen, gehenin den Kajüten ein und aus; die Nebligen aber find eifrig beschäf-tigt, das Schiff von seiner Stelle zu bringen."
'„Und mit welchem Erfolge?"
„Mit gar keinem, wie es scheint. Es überbietet ihre Kennt-nisse von der Mechanik, eine so schwere Maste aus ihrer Lage zuzwängen. Der Wind hat bas Schiff fest auf die Bank getrieben,und nichts als die Spille wird im Stande sehn, es wieder loSzu-bringen. Die unwissenden Tröpfe haben zwei oder drei dünneTaue zwischen die Fahrzeuge und das Riff gebracht und reißenvergeblich an beiden Enden. Unsere Hauptaufgabe wird übrigenssehn, einen Ausweg in den Ocean zu finden, damit wir uns ehestensnach dem grünen Borgebirge aus den Weg machen können."
Paul begann nun das Riff sorgfältig zu untersuchen, um eineOeffnnng zu entdecken, durch welche die Lansche in die See hinaus-gebracht werden könnte. Nördlich von dem großen Einlasse befandsich eine fortlaufende Linie von Klippen, auf denen sich zu seinemgroßen Leidwesen bereits bewaffnete Beduinen zu zeigen begannen —ein Beweis, daß sie noch immer der Hoffnung Raum gaben, dieFlüchtlinge gefangen zu nehmen; dagegen waren südlich viele Stel-len zu erblicken, welche schon bei halber Fluth eine Durchfahrt hof-fen ließen, und er zweifelte nicht, mit dem Eintritte der Dunkelheiteine derselben benützen zu können. Seiner Ansicht nach hatten dieBeduinen nur deßhalb die Boote des WrakS noch nicht herunterge-