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21 (1845) Die Heimkehr, oder die Verfolgung : ein See-Roman
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Gebietet über mich, wie über Euren Sklaven. Wollte derHimmel, wir hätten auch nur die geringste Aussicht auf Erfolg."

Wir haben nur wenig zu erwarten; denn sollten wir auchmit dem Werke des Augenblicks zu Stande kommen, so fehlt esuns doch an Mitteln, die Lausche weit vom Schiffe abzubringen,da der Kavilän alle Ruder mitgenommen hat und ich weder Mastennoch Segel aufzutreiben weiß. Im Besitze der letzteren könntenwir in der That bei dem Winde, der jetzt zu wehen beginnt, dieUngewißheit verlängern, indem es uns möglich würde, nach einervon jenen ferneren Sandbänken zu kommen."

Dann, im Namen der heiligen Jungfrau!" rief hinter ihneneine Stimme in französischer Sprache,zögert keinen Augenblick,und Alle an Bord werde» sich der Arbeit anschließen!"

Die Gentlemen wandten sich überrascht um und erblicktenMademoiselle Viefville, die ihnen so nahe stand, daß ihr von ihremGespräche nichts hatte entgehen können. Gewöhnt, auf sich selbstzu vertrauen, von einem Volke abstammend, unter dem die Frauenweit thalkräftiger und anschicklicher sind, als vielleicht unter jederandern christlichen Nation, und zugleich von Natur von hoherEntschlossenheit, war dieses gebildete, edelgesinnte Frauenzimmerin der Absicht auf das Deck gekommen, sich zu überzeugen, obin der That kein Ausweg mehr vorhanden sey, um den Beduinenzu entrinnen. Hätten überhaupt ihre Kenntnisse vom Schiffswesenihrem Muthe entsprochen, so würden wahrscheinlich schon viele frucht-lose Versuche angestellt worden seyn; da ihr übrigens die See eineganz neue Lage war, so hatte sich bis jetzt noch keine Gelegenheitgefunden, welche ihr'S möglich gemacht hätte, sich Andeutungen zuerlauben, an deren Ausführung ihre Begleiter möglicherweise Mit-wirken konnten. Sobald sie aber Pauls Aeußerung vernommen, drangsie mit Eifer in ihn, und schon nach wenigen Minuten hatte sie esdurch ihre bleberredungSgabe dahin gebracht, daß die beiden Gent-lemen ohne wettere Zögerung die nöthigen Vorbereitungen trafen. Ma-