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«Die Beduinen!"
Sämmtliche Arbeiter ließen nun von ihrem Geschäfte ab undwollten in Masse nach ihren Waffen eilen; aber Kapitän TrucksRuhe hinderte sie daran.
„In welcher Gegend?" fragte er ernst.
„Auf dem fernsten Sandhügel — vielleicht drei Viertelstundenim Binnenland."
„Wodrauf steuern sie loS?"
„Gerade ans uns herunter, Sir." '
„Wie reisen sie?"
„Sie haben Kameele und Pferde; Alle find beritten, Sir."
„Wie stark ihre Anzahl?"
Der AuSluger hielt inne, als ob er zählen wolle, und rief sodann:
„'S ist ein starker Haufen, Sir — wohl ihrer Hundert, glaubeich. Sie haben aufgebracht, Sir, und scheinen nach einem Anker-grunde umherzusondiren."
Kapitän Truck zögerte und blickte gedankenvoll nach demMaste hin.
„Jungen!" sagte er, indem er mit Nachdruck seine Hand überden massigen Baum schüttelte, „diese Spiere ist uns von größererWichtigkeit, als uns die Milch der Mutter in unser» SäuglingS-tagen war. Sie ist für uns Essen und Trinken, Leben und Hoff-nung. Laßt uns schwören, daß wir sie mitnehmen wollen, und wenntausend Beduinen gegen uns anrückten. Nehmt eure Handspackenwieder auf und lüpft auf das Signal — hebt, als ob ihr eineWelt zu bewegen hättet — lüpft, Männer, lüpft!"
Die Matrosen gehorchten, und der Mast schob sich um mehrals die Hälfte der erforderlichen Weite in'S Wasser. Aber jetztrief der AuSluger, daß die Beduinen sich rasch dem Schiffe näherten.
„Noch eine Gewaltanstrengung, Männer," sagte KapitänTruck, glutroih vor Eifer, indem er zugleich seinen Hut auf denBoden warf, um in Person ein Beispiel zu geben. — „Lüpft!"