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21 (1845) Die Heimkehr, oder die Verfolgung : ein See-Roman
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auf die Stelle, die frei von Gebüsch war. Die Todienstille amGestade täuschte ihn; er näherte sich mit weniger Vorsicht demPunkte, wo die beiden Offiziere im Hinterhalte lagen, und hieltdabei fortwährend den Blick auf das Schiff geheftet. Einige Schrittebrachten ihn in Kapitän Trnck'S Bereich. Dieser holte nun mitseinem Arm gut aus, ließ seine Faust vorwärts fliegen und ver-setzte dem unvorsichtigen Barbaren einen schwere» Schlag zwischendie Augen. Der Araber stürzte wie ein geschlachteter Ochse zu-sammen, und noch ehe er wieder recht zur Besinnung kam, war eran Händen und Füßen gebunden, sodann ohne Umstände nach demUfer hinuntergerollt worden, während seine Feuerwaffen als Beutein den Händen der Sieger blieben.

Der Bursche steckt in einer Categorie," flüsterte der Kapi-tän;aber wir müssen jetzt Nachsehen, ob nicht etwa noch ein An-derer in der Nähe ist."

Ein langes sorgfältiges Nachforschen blieb ohne Erfolg, wes-halb jetzt beschlossen wurde, das Kamee! den Weg hinunterzuführen,um zu verhindern, daß es am andern Morgen von irgend einemUmherstreicher gesehen würde.

Wenn wir die Untermasten bei Zeiten Herauskriegen," fuhrder Kapitän fort,so werden diese Landpiraten keine Warten inSicht haben, nach denen sie steuern können, und in einem Lande,in welchem ein Sandkorn so ziemlich aussieht, wie das andere,können sie wohl eine Woche lang jagen, ehe es ihnen gelingt, daSrechte Land zu finden."

Sie näherten sich dem Kameel mit weniger Vorsicht, als ge-wöhnlich, denn der Erfolg ihres Unternehmens hatte sie aufgeregtund ihrer Behutsamkeit Eintrag gethan. Mit einem Worte, sieglaubten, ihr Gefangener sey entweder ein einsamer Wandereroder von einem Hansen, der vielleicht am nächsten Morgen ein-treffen wollte, als Kundschafter vorausgeschickt worden.

Wir müssen vor der Sonne auf und an der Arbeit sehn,