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21 (1845) Die Heimkehr, oder die Verfolgung : ein See-Roman
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vielleicht in Monaten eines gewöhnlichen Verkehrs auf dem Landeder Fall gewesen wäre.

Der Montauk fuhr bis zum Sonnenuntergang fort, dem Ver-folger mehr und mehr Vorsprung abzugcwiunen; aber jetzt begannKapitän Truck, über die Zufälligkeiten der Nacht Erwägungen an-zustcllen. Er wußte, daß sein Fahrzeug in die Mündung der Bayvon Biscaja einllef, oder sich doch derselben schnell näherte, wes-halb er jetzt auf Mittel sann, westwärts zu kommen. Es standkeine dunkle Nacht in Aussicht, denn obgleich viele phantastischeWolken an dem Himmel Herzogen, verbreitete doch der Mond eineArt Zwielicht durch die Luft. Mr. Truck wartete jedoch geduldig ab,bis die Mittelwache wieder ausgezogen war, ließ dann die Segel kürzenund holte das Schiff zu einem südwestlichen CurS um, weil er durchdiese leichte Veränderung allmählig offene See zu gewinnen hoffte,ehe cs von dem Foam aus bemerkt würde. Er versprach sich umso mehr günstigen Erfolg von diesem Manöver, weil er im Laufedes Tages so viel Vorsprung gewonnen Halle, daß schon vor Ein-tritt der Nacht die großen Segel der Schaluppe unter die Krüm-mung des Wassers gesunken waren.

Sogar die Regsamsten werden nachgerade des Wachens müde;Kapitän Truck sah sich daher am nächsten Morgen in sehr unan-genehmer Weise durch das Geschrei aufgestört, das die Corvettenun eben auf Kanonenschußweite stehe und rasch Nachkomme. Erbegab sich auf das Deck und fand daselbst, daß sich die Thatsacheunbestreitbar so verhielt. Durch die Veränderung im Kurse be-günstigt, war der Kreuzer seit Ablösung der ersten Wache demMontauk immer näher gerückt und halte in der That die Entfer-nung zwischen den Schiffen um zwei Dritiheile gemindert. DerKapitän wußte nichts Anderes anzufangen, als daß er zu demalten AuSkunftSMittel seine Zuflucht nahm und den Wind wiederüber den Hackebord streichen ließ, indem er zugleich alles Tuchzeigte, das man ausbreitcn konnte. Da bekanntermaßen gleiche Ur-