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21 (1845) Die Heimkehr, oder die Verfolgung : ein See-Roman
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dem Beistände und den Ansichten der verschiedenen Sprecher an-gemessen war.

Eva verhielt sich meist schweigsam, indem sie es nur hin undwieder wagte, eine Frage zu stellen. Dagegen führten Mr. Sharpund Mr. Blunt vorzugsweise das Gespräch fort, während der Baterder jungen Dame gelegentlich eine ruhige, vorsichtige Bemerkungeinwarf und John Efsingham bisweilen eine Spottrede fallen ließ.Mr. Blunt brachte zwar seine Ansichten nur schüchtern und mit ge-bührender Achtung vor der größeren Erfahrung der beiden älterenGentlcmen vor, zeigte aber doch bald seine Ueberlegcnheit, dennes stellte sich heraus, daß sie einen Gegenstand verhandelten, überden er augenscheinlich viel und noch obendrein mit ungewöhnlicherSchärfe und Selbstständigkeit nachgedacht hatte.

Er deutete auf die Jrrthümer hin, die man gewöhnlich inBeurtheilnng der Unions-Institutionen begeht, indem man die Früchtedes Gesammt-Gouvernements mit denen der einzelnen Staatenre-gierungenverwechselt, und wies klärlich nach, daß die Conföderationan sich in Wahihcit durchaus keinen maßgebenden Charakter be-sitze, ob sichs nun um die Frage für oder gegen die Freiheit handle.Sie sei ein Staatenbund und trage das Gepräge ihrer verschiedenenBestandtheile, welche für sich an keine- bestimmten Grundsätze ge-bunden sehen, mit Ausnahme der einzigen allgemeinen Clausel, daßsie Republiken seyn müßten eine Clausel, die, so weit die wahreFreiheit in Frage komme, alles oder nichts sage, weil jeder Staatfür sich selbst entscheiden könne.

Man muß daher den Character des amerikanischen Gouver-nements in dem der Staatenregierungen suchen,- schloß er,unddiese wechseln mit ihrer gegenseitigen Politik. Daher kömmt es auch,daß Staaten, welche die Hälfte ihrer Bevölkerung in den Bandender Sklaverei erhalten, mit anderen von höchst demokratischen In-stitutionen in die gleichen politischen FaSceS eingebunden sind. Das'Gesammt-Gouvernement verbürgt weder die Freiheit der Rede, nochDie Heimkehr. 9