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21 (1845) Die Heimkehr, oder die Verfolgung : ein See-Roman
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neS Bereiches war, und bekundete dies nicht in männlichen Anstren-gungen, die verbotene Frucht zu gewinnen, sondern vielinehr in einemGeiste des Widerspruchs und der Verläumdung, der durch sein eifer-süchtiges Lauern das Vorhandenseyn dieses Gefühles kund gab, ob-schon er dasselbe unter dem Deckmantel seiner Achtung vor denVolksrichter, zu bemänteln suchte; denn er hielt es für ganz un-ausstehlich, daß irgend ein Mensch etwas ausschließlich besitze, so-gar wenn sich'S um Eigenschaften handelte, an welchen der Nach-bar nicht mit Recht Theil nehmen konnte. Doch alle diese undnoch obendrein viele ähnliche Züge hielt Mr. Dodge nur für denächten Geist der Freiheit.

Andererseits fühlte sich John Truck als Herrn auf seinemSchiffe, war sowohl aus Gewohnheit als aus Politik höflich gegenseine Passagiere, wußte, daß jedes Schiff einen Kapitän habenmußte, und hielt das ganze Menschengeschlecht für wenig besser, alsdie gesammte Zunft der Esel. Er stellte selbstständig seine Beob-achtungen an und kümmerte sich keinen Strohhalm um die seinerMaten, verrieth nie größere Lust, seinen eigenen Ansichten zu fol-gen, als wenn alle Matrosen brummten und andere Meinungenausstellten, besaß von Natur aus kühnen Muth, in Folge langerGewohnheit, die ihm Selbstvertrauen gegeben, einen entschiedenenWillen, und war in jeder Hinsicht geeignet, sein Fahrzeug ebensogut auf den spurlosen Bahnen des Lebens Hinzusteuern, wie aufdenen des Oceans. Für einen Mann von seiner eigenthümlichenStellung fügte sich'S glücklicherweise, daß ihn die Natur bei seinemEigensinne und bei dem Ansehen, das er auf seinem Schiffe be-hauptete, eher kalt und spöttisch, als hitzköpfig und ungestüm ge-schaffen hatte ein Umstand, um dessen willen allein Mr. Dodgehäufig hätte Gelegenheit finden können, sich Glück zu wünschen.