Erstes Kapitel.
Ein trauliches Gemach steht'zu Gebot,
Darin du ruben sollst und Dich erfrischen;Dann sprechen wir ein LLeil'reS von der Sache.
tvrra.
Die Küste von England ist zwar unendlich schöner, als dieunsrige, zeichnet sich aber doch mehr durch ihr Grün und den Cha-rakter der Civilisation, den sie trägt, als durch ihre natürliche An-muth aus. Die Kalkklippen mögen einem Amerikaner wohl kühnund edel erscheinen; aber in Vergleichung mit den Granitmaffen,welche das mittelländische Meer begrenzen, sind sie doch bloße Maul-wurfhaufen, und wer viel gereist ist, sucht statt ihrer die Schönhei-ten in den zurückweichenden Thälern, in den belaubten Gehägen undin dem Gewühl der Städte, welche über die fruchtbare Insel hin-gesät sind. Auch ist Portsmouth, wenn man bloS das Malerischein Betracht zieht, kein sehr lieblicher britischer Hafen. Eine Stadt,auf einem bescheidenen Vorsprung gelegen und nach Weise der Nie-derlande befestigt, erinnert, trotz ihres trefflichen Ankergrundes, dochmehr an das Nützliche als an das Angenehme, während ein Hinter-grund von allmählig zurückweichenden Hügeln wenig mehr bietet,als die grünen Thäler des Landes. In dieser Hinsicht besitzt Eng-land eher die frische Schönheit der Jugend, als die milderen Farbeneiner gcreifteren Lebensperiode; ober besser gesprochen, man findetHier im Gegensätze von den wärmeren Tinten Spaniens und ItaliensDie Heimkehr. k