528
bem Qfntfchluffe be« Saton« Woljl bemerff, unb eben bie geheimeSeforgnig, bet nachgebenbe ffiater möchte, in bie tiefergelegene SBeltgurüefgefehrt, gleich ben meiften anbetn Gittern biefer niebetn 9 tc*gionen ftcf> eher geneigt geigen, bie Weltlichen Sortheile ftntt be«wahren @lücf« feiner Suchtet in Settadjt gu gieljen, hafte benHJlöucfj befiimmt, (ich bie Srlaubnijj gut ffierrichtung be« fPriefteteamte« befonber« gu erbitten.
©a eine ber betheiligten ißnrlien hrofeftantifch war, fo würbefeine SJteffe gclefen, — eine llnterlaffung, welche ben gefe(;licbeuSharafter bet Serbinbung in feiner SSeife fcljwächte. SJtit jung«fraulicher Schüchternheit, aber mit ber Stanbfjaftigfeit eine« ©eisbe«, bejfen Siebe unb ©rnnbfä^e über bie fleinen Schwächen et*haben waren, bie bei foldjen Seranlaffungen Solche, welche biefewefeniiiehen UnterfcheibungSmcrfmale be« ©efchlecfjt« in minberem®rabe beft^en, leicht au« bet Raffung bringen, legte Stbelljeib ihr®eiübbe unwanbeibarer Siebe unb Steue ab. Sigmunb fprach fei«nen Schwur, fte wertl; gu halten unb gu befchüjjen, mit tiefer,männlicher Sluftichtigfeit, benn ihm war in jenem Slugenblicfe, al«ob ein gange« Scben »öfter Eingebung an ihr ®lücf fie faum fürihre unsetfieftte, macfeliofe, weibliche Sreue gn belohnen »ermöchte.
„UJtöge ®ott ©ich fegnen, theuerjte« öfinb," murmelte bet alteUReldjior, währenb et über bie fnieenbe Suchtet hingebeugt, feinüberwatlenbe« §erg niebergufämhfen jirebfe, ba« ihn gegen feinenaBillen in fiütmifchem ©ränge gu überwältigen brühte; „möge erbich fegnen, Siebe, für immer unb ewig, ©ie SSorfetjung ij} jlreng»erfahren mit beinen Stübern unb Schweftern, aber in bir hat fiemir immer noch einen reichen Segen »on Ötachfommen übrig ge*laffen. J^ter ift auch nufer guter jfreunb ©aetano — fein 800Swar »iet härter — bodj wir Wollen hoffen — wir wollen hoffen.Unb ©u, Sigmunb, mufit jejst, ba Salthafar bich frei gegeben hat,ben Sater, ben ber tpimmel bir fenbet, annehmen. Sille Sorfälle