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23 (1846) Der Scharfrichter oder die Winzerabtei : eine Erzählung
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ftdj frampfhaft ju petfchlingen, als füllten bie jWei in einen

einjtgen ocrwanbelt werben.

®r ifls! ©r ifls!" muvmelte baS erfchrocfene Stäbchen IjalBaußer ftc§, bas bleiche Slnllijj an bem Sufen ihrer greunbin per«bergenb.£> ®ott et ifls!"

93on wem fpttchfl ©u nur, Siebe?" fragte Slbelljeib »er«wunbert, aber nicht »weniger Pon Sliigfl betroffen, in bet Meinung,bie gefchroächten Kerben beS SDMbchenS festen buttf) ben grauenhaftenSlnblief gänjlich abgefpannnt worbeneS ifl ein htetfenber Wiewir felbfl, ber unglücflicherweife in bemfelben Sturme umlant,welchem wir burct; bie ©nabe ber SSotfeljung entrinnen burften.©u fotltefl nicht alfo gittern, benn fo fchrecllich feine Sage auchifl fte ifl biejenige, in bie wir einfl alle geraihen werben."

So halb! fo balb! fo plöfclich o er i|l!"

Slbelheib, burch bie ^efiigfeit bon CSf;riftinen8 ©efühlen benn«rußigt, war ganj außer Stanbe, ftch biefelben ju erflären, als bieerfchlafften Sinne unb bie eifletbenbe Stimme ihrer gtcunbin be«wiefen, baß biefe in Dhnmadjt gefallen war. Sigmunb war einerber (Srften, bet jum SJetflanb feinet Schweflet h«beietlte, welcheauch balb burch bie gewöhnlichen SKittel jum SeWußtfepn jutitcf«gebracht würbe. Ilm bie Sßieberherfiellung ju Pollenben, würbe fteetwas ferne pon ben llebrigen nach einem Seifen hingetragen, wo«hin mit SluSnafjme ihres Stübers Kiemanb Pom anberen ©efchiechtporäubrtngen wagte. Cegterer blieb nur eine furje Söeitc, bennein ©eräufd) unter bet fleinen ©tuppe Por bem S3einl)aufe oetan«laßfe iljn, ftch eben bahin ju wenben.

Sangfant, gebanfcnpoll nnb traurig lehrte er jutücf.

Hein ©ngel fonnte ruhiger unb glücllichet fepn, als meinegtaufant mißhanbelte Schweflet Por biefer lebten Schmach gewefen 3hr fcßeint bie traurige Sßahrheit noch nicht ju Fennen?"

Slbelheib bewies burch ihre ffllide ihre Ueberrafchung.

©er ©obfe ifl lein Slnbetet als bet äJiann, beffen £anb