ihr allefammt bie Stacht fo gut überffanben ^abi! 3n bet Jtlofler;Jüdje fleht ein matrned Stühßücf für (Such in Vereitfchaft unbfobalt» toit noch eine feierliche Cpflidjt vollbracht haben, wollen luirju beffen ©enuffe nach ben Seifen aufbrechen. ©ad fleine ©ebäubcin unferer Stühe ijl bie lejjte itbifche Vehaufung berer, Welche aufbiefet (Seite bei ©ebitged umfommen unb beten lleberrefte nichtbeanfarucht werben, deiner unferer ©tiftö^errn geht an bet Stellevorüber, ohne ein ©ebet jum §ei(e ihrer Seelen ju fhtechen: fofniet benn mit mir nieber, ihr, bie ihr fo viel Veranlaffung jumSanfe gegen ©ott habt unb jlimmet ein in mein frommed Stehen."
Vater 3Saver fniete auf bem Seifen nieber unb fämmttichc 5fa;thotifen bed Steifejugd bereinigten ffd) mit ihm im ©ebete für bielobten. ©er Vaton von SBillabing, beffen Tochter nebff ©efotge,wohnten unterbeffen ber Seiet mit entblößtem Raubte bei; bennWenn auch >h*e brotcftantifchen Stnffchten eine fotche Vermittlungald nuijlod verwarfen, fo embfanben jte hoch bie Seierlicäjfeit unb^citigfeit bet Seremonie. ©er ©uatbian erhob ffch mit einemSlntlifse, fo heiter unb ffrahlenb wie bie SJtorgenfonne, welche ebenin btefcti Slugenblicfe übet ben ©ipfein ber Silben erfchien unb biegefammie ©rubbe, bie braunen dpütten unb bie Slbl;änge bed ©ebirgdmit ihren warmen, miiben Strahlen beleuchtete.
„Su biff jwar eine Seherin," mit btefen SBorten Wenbete etfich in göttlichem Sone an Slbelljeib, für bie er eine Sljeilnahmeembfanb, welche ihre Sugenb unb Schönheit, fo wie bie ©efahr,bie ffe ctfi vor üturjem gemeinfam überffanben, fef;t natürlich erjeugthatte — „eine unbußfertige .Seherin, hoch Wollen wir ©ich gleich;wohl nicht verwerfen, ©einer Jpattnöcfigleit unb Seinen Verbrechenjum iErofc jtehff ®u, baß bie ^eiligen auch an 3Boh Ie
flochtet Sünbet Stnthcil nehmen fönnen, fonji wäreff ©u unb allemit ©ir flehet verloren gewefen."
Slbelljeib fjörte ben frommen Vtubet mit Sächeln unb nahmfeine Slnfchulbigungen für lauter freunblicfje unb fcf;erjh«ftc Vor;