SBifS unb gutes S 3 Iut! — Stun, »ie laufet benn ©eine Meinungüber it)r Setbienfl?"
„D, fte ijl all’ beS ©fücfeS »ütbig, baS jebe menfdjlidje SEusgenb nur je 311 nerleihen oetmag!"
„•§m — Su fie^fi ben Sreiftgen näher als ich gebaut f^ättc,•ffett Siginunb! SBaS aber biefen 33 atll)afar betrifft, fo barfft SuouS ben »enigen gnäbigett Morten, bie ich geäußert, nicht etwafcfjlteßen, als ob mein 9 Bit>er»tHe gegen ben (Slenben geringer fei}als ber Seine ober bet febeS anberen ©f;renmanneb; es träte nurunjtaffenb ttnb untoeife für einen Sogt getoefen, wenn et ben ttfjtenffiottfltetfet ber ©efeljeSfchlüjfe »ot ben Singen beS ißublifumS im©tidje gelnffen hätte. @S gibt ©efülfle unb Smbftnbungcn, »eldjeuns Sitten natürlich ttnb; ju ihnen gehören (Ehrfurcht unb £od)sachtung für bie ffioljls unb ©beigebotenen, unb Jpafj unb ffieradjtungfür bie, fo »on ben Menfd;en »erbainmt (mb. SieS ftub ©efülfle,»eiche ber menfchlichen Statur an fid} angehören unb ®ott »ethüte,baß ich, ber baS Shit er ber Stomantit hinter fleh h a ^ ' n MirFlidjFeitSmf'ftnbungen nachhinge, »eiche nicht jireng menfchlich »äten."
„©ehören fte nicht »ielmehr biogen Mipbräuchen ■—nur unferenffioruttheilen an?"
„S 3 ont braffifchen ©efithtSfmnFte aus betrachtet ifi ber Untersfcfjieb nicht »efentlich, junger Mann. MaS uns butch Siscifdtnunb @e»ohnhett anerjogen ifi, wirb jlätfer als ber 3nfiinft oberfogar einer unferer Sinne. Jjjaft Su einen ttibetlidjen Slnbliä obereinen üblen ©erueh in ber Siähe, fo brauchfl ®u nichts als bieSlugen abjmoenben ober bie Siafe jujuhalten, um ihrer lebig }Ufei)n; bagegen Fonnte idj noch nie ein Mittel auffinben, um einffiorurlhetl gu fd;»ächen, bas jtdj einmal ganj in ber Seele fefigesfe£t hatte. SSIicfe »ohin Su »illji unb oetbanne ben »ihrigen©erud) aus Seiner Ißhantatte mit allen Mitteln, bie Su auffinbenfannji; ifi aber ein Menfch in SBitflichfeit »01t bet öffentlichenMeinung »erbammt, fo fann er eben fo gut ©ott um ©eredjtigfeit