250
®ie ®ebirg«mufif Hingt eigentümlich mtlb unb ^at i^re 93e*geijlerung böcbfi mabtfcbeinltcb bon bet ®röpe bet umge6enben 9la*tut empfangen; tf;te be>b crt Salfettöne ahnten bcn G^araffet bet(5<bo3 nach, toie bie Seifen fte in bie Spület jurücffenben, mennftdj bie Stimme übet ihre natürliche §öl)e emborfcbmingt, um bieHöhlen unb ttrilben (Sinöben bet unerftet’glicben Slbgrünbe ju ertet*djen. UBeifen, mie biefe, ctinnetn fogleicb an bie Schluchten unbgropartigen Sanbfcbaften, mo mit fte jum et(tenmale b^ten unb»on ba mirb bie Seele mit unmibevftebltcbem Stiebe »erlocft, ftcbben ftärfften aller ihrer Stjmbaf^ien, nämlich benen ^injugeben,melebe mit ben reinen unberfeinerten Sreuben einer fröhlichen ätinb*beit betmifchf ftnb.
.Raunt brüten bie Ritten unb üDlilcbmäbcben bie erften Söne biefe«magifcben ®efange« angeftimmt, al« ftcb eine tiefe atbemlofe Stifteunter bet SJIenge berbrcitete. Sobalb bie eigentümlichen Steifenbe« (Sb 01 ' 3 »ernebmbflt mürben, liegen fttb ututmelnbe Scgo« unterben 3ufcbauern böten unb ebe ba« mtlbe ülnfletgen bet Stimmenmieberbolt metben tonnte, melebe« bie Sffiotte „Siauba! Siauba!" be*gleitet, maten mie mit einem Silage taufenb ftembe Stimmen er*macht, um ben ®ebitgen ting«um ben ®tug ihrer Rinber ju bringen.
ffiott biefem Slugenblicfe an mar ber übrige Rubtetgen nurein allgemeiner Stuäbrudj ber 93egeifierung, bie ©ebttrf jener na*tionellen Snbritnji, melebe ein fo fege« ©lieb in ber gefellfcbaftlicbenRette hübet unb auch in ber Stuft berer, bie in anberer £inft<btbutcb Saftet unb ©erbrechen betörtet ftnb, eine SIbnung ber rein*flen ®efübie unferet 9tatur jutücfjutufen bermag.
®er lebte Son erfiatb unter biefer allgemeinen Runbgebungeine« gefunben ©efübl«; bte Rubbirfen unb tDJücbmäbdjen fammel*ten ihre berfchiebenen SBetfjeuge unb erneuerten ihren SJtarfcb unterbent ntelancbolifcben ®Iocfengef(tngel, ba« ju bcn müben Sönen,melebe noch eben ben*Watftf)lajj erfüllt bitten, einen tiefen ®e*genfab btlbefe.