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23 (1846) Der Scharfrichter oder die Winzerabtei : eine Erzählung
Entstehung
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Welche«, nacljbem nunmehr t'hte Seele bc« geheimften ©ebanfen«entbürbet war, mehr au« Slufregung als au« Schaatn bi« an bieSchläfe errötljefe, wie jte bemt feinem fyeifjen 53ticE mit bet initbenSnterfidjt bet llnfdjulb unb Siebe begegnete. Sie glaubte unbhatte auch atien ©runb ju glauben, itfre Sßorte wütben lljm greubemachen unb mit bet eifetfüdjtigen SBachfamfett wahret Siebe Wolltefie auch nicht ba« leifefle Seichen ton ©lücf intern ©tiefe entfdjlü*hfen taffen.

Slbet ftatt be« ftratjlenben Singe« unb bet fteubigen llebetsrafchung, welche fie erwartete, frfjien bet junge Sötann Bon ©esfügten ganj anberet ja fogat bet fchmerjlichflen Slrt überwälstigt. ©t atljmete fchwer, fein ©tief wutbe irte unb feine Siebenjuetten frambfbaft. @t fubt jtch wie in bet beftigjien Seelenangftmit bet §anb übet bie Stitne unb taffer Schweift riefelte ibm wieton furchtbarem innerem ©eijicätambfe in gtojjen, fidjtbaren Sto*bfen übet Stirne unb Schläfe.

Slbelbeib tfjeuerffe Stbelf;eib Su Weifjt nicht, wa«Sufagfi! Sin Süngfing meine« Stanbe« tann nie Sein ©ernal)! Werben."

Sigmunb ! wöbet biefet jfummer? Sprich ju mirerleichtere Seine Seele butdj SPorte. Sch fchwöte Sir, baff mein§etj mit greuben in bie S3iffigung meine« ©ater« einfiimmf. Sch liebeSich Sigmunb wotlteji Su mich haben tarnt ich mehr fagen ?"

Ser junge SDtann fdjaute fie ungläubig an unb je fiaret feine©ebanten würben, befto mehr nahm fein ©lief jene Stauet an, mitber man einen tielgeliebten aber hofftttSäfo« terforenen ©egensfianb befrachtet. Sraurig fchüftelfe er fein §aubt unb tergrub fein©ejtcht in beibe Jjjänbe.

Shrich nicht Weiter, Stbefheib um meinetwiffen umSeiner felbfl willen, fbrich nicht weiter fchweig um ®otte«swillen ! Su tannjl nie bie SDteine feVjn ! Stein , nein! Sie®hre terbietet e«; e« Wäre SBahnfinn bei Sir, bei mir aber @ht=lojtgteit wir tonnen niemal« Bereinigt werben. SPeld) unglüctfelige