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23 (1846) Der Scharfrichter oder die Winzerabtei : eine Erzählung
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fdjafter gTücflit^ getroffen," fagfe er troffen, fid) offne Umflänbe»on bent SJlanne abwenbenb, beffen ruTjige befdjeibene Sbliene il)nJaum ju»ot fo feljr interefftrt hatte, beffen ©efen et nun aber aläerfünflelt betrachtete wie benn gar ©entge bei Solchen, bie»on ber Söleinung »erbainmt ftnb, nach Seroeggrünben forfchenWerbenhier haben wir einmal bie treffiichfte mifjlidjfte ©osrat an ein feht unmürbigeS Subjett weggeworfen!"

©er 93aron nahm bie Slntönbigung be« wahren Stamen« ihresSReifegefährten mit weniger ©mf'ftnbltcbfeit auf. @r War fehr inVerlegenheit gerathen, fiep bie fonberbare ©»rache, bie et gehörthatte, jn eitlären unb fühlte ftd) je£t burch bie für je Söfung biefer©chwierigteit wahrhaft erleichtert.

©et »otgegcbene Stame ift alfo nur ein ©ecfmantel jur Ver*hehlung ber ©ahtl;eit 1 3ch tannte bie 50fiiftcrö aus bem ©mnten*it;al fo gut, bafj ich es fehr fcpwet faub, ben ©paratter, n bautber etjiliche SWann ftch barfiellte, auf einen »on ihnen allen anjusWenben. 3ej5t ifls aber tlar wie ber Sag, unb Vallhafat hatohne 3weifet fet;r Wenig Utfache, auf ben ©utf beä ©djicffal«ftolj ju feijn, ber feine Familie ju ©charfrichtern gemacht hat."3ft ba« Slmt erblich?" fragte ber ©cnuefet rafch-3a, gteunb. ©u weift, baf wir ju Vern gtopen 9tcf»cft»or alten ©ebräudjen haben, ©er in ber ©ürgerfchaft geboren ift,wirb in ber Sluäübung feiner Siechte fietben, wer aber auperhalbihrer ehrwürbigen ©chrante jur ©eit tarn, mup ftch bamit begnügen,auch auper il)t ju leben, wenn er nicht etwa @o!b ober ®unft fürftch har- llnfere ©inrichtungen ftnb ein ©inf ber Statur, welchebie SJtenfdjen läpt wie fte geraffen Würben unb bie Dtbnung unbHarmonie bet ©efellfdjaft burd) ehrcnWerlhe wohlgefchfifcte ©efelje,wie« weife unb nöthig ift, bewahrt, ©ie Slatur will, bap werflarf geboren ift, auch ftarf bleibe, wer aber wenig .Kraft beftfpt,fiep auch mit feiner Schwäche begnüge."

©ignot ©ttmalbi fap au«, als ob er Sleue em»finbe.