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23 (1846) Der Scharfrichter oder die Winzerabtei : eine Erzählung
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er ihr plö&licb unb »oll 3ärtlicbfeit einen jtujj anbot, betin aufierihm, bem fie ihr ®afein »erbanfte, T;atte fttfj noch nie ju»ot einSftann btefe greihett genommen bod) nur einen Slugenblicf bauerteihre jungfräuliche Serwirrung; bann täfelte fte unb bot ihm etrö*tljenb bie Sßange jum @ru(je bar.

®ie leiste Stachricht, bie ich »an ®it empfing, äftclcbtor,"begann ber Staliencr,mar bet Srtcf, ben ®u mit burdj beitfchweijetifcheu ©efanbten fdjicftefi, bet auf feinem ®ege gen Su*ben unfere Stabt berührte; ba« Schreiben war eben au« Seran*laffung bet ©ebntf btefer Sachter abgefajjf."

Stiebt biefer Sochter, fbeurer greunb, Wot;I aber einer älterenSchweflet, welche fdjon lange unter ben (Engeln im J&immet tfi.Su ftebfi b« ba« neunte fojlbare (ßfanb, ba« ©olt mit gewährte,unb mit ihm Sille«, Wa« »on feiner ©nabe übrig geblieben ift."

Signor ©rimalti« ©ejtcht »ertor feinen fröhlichen Sluöbrucfunb in bem ©efpräch entftanb eine tiefe fjßaufe. Sie lebten ineinem Seitalter, wo SHittheilungen jWifchen gteunben, bie burd)Weite Streifen unb bntdj ©ränjen »erfdjtcbener Staaten »on einsanber getrennt wohnten, nur feiten unb unfreier waren. ®ie ftisleben nnb neuen Sanbe be« ©beleben« hatten juerjt einen Sctfeh»unterbrochen, ber unter ben bie bamaltge ffSeriobe djarafteriftrenben§inbetniffen noch lange, nacf;bem ihre Pflichten fte auf »etfehiebenenSPegen au« cinanbergeführt, jWifdjen Selben bejlanben h«tte; bieSeit enblich mit ihren Sßecbfcln unb bie Setmitrungen bet itriegehatten faji jebe« ©lieb in ber älette ihrer Jlorrefponbenj jerflörf.So fanb benn 3eber gar Siele« »on nahem unb mannigfachemSntereffe bem SInbern mitjuiheilcn itnb 3ebet fürstete ju fprechen,um nicht fo manche noch nicht »öllig geheilte SButtbe auf« Steuebluten ju machen. ®ie IDtajfe »on Sreigniffen, bie bet Saton »onäBillabing mit jenen paar (Borten angebeutet, jeigte Selben, inwie »ielen Setüt;rungen fie fiel; unabftchtlidj wehe (l)un fonnten,