369
„3unger SRamt," fagte Saufenbacre«, ,,3h» fjoBt Such Be!mir unb ben Steinigen cingefdj liehen wie ein Sieb in bet 9tad&f,unb auf ba« ©chicffal eine« Solchen müßt 3h» Such autfj gefajjthalten. 3Bte um« Fimmel« n>i((en tonntet 3h» erwarten, bafj heutegeneigt fetyn follten, ba«, wa« fte mit faurem ©chweifj erworben,ohne Stambf unb tßert^eibigung aufjugeben? 3ht reijt unb »tüffmich mehr, al« ich ertragen fann!"
3ch füllte bie furchtbare Sebeufung biefer SDorte; aber meineStatut embotte (ich bei bem ©ebanten, mich einfcfjüchterrt jU laffenju irgenb einer unterwürfigen Stachgtebigfeit, jum 3ugeftänbni§»on Sebtngungen, welche meine« <Sf>araftet3 unb meine« früherenS3etuf« al« ©olbat unwütbig wären. 3<h ftanb auf bem fßimft,ihm ganj in biefem ©inn eine Stntwort jit geben, al« ich, wie ichburdj bie ©halfen meine« Oefängniffe« fcljaute, um meinen altenScannen in« Sluge ju faffen, ben Pfettenträger gerabe auf ba«a3orrath«hau« jufchreiten fah, nur noch etwa hunbett Schritte weit»on uns entfernt, Sie Slrt unb SBeife, wie ich nach biefer Srefcheinung ^infiarrte, erregte bie Stufmerffamfett be« ©guatter«,welker ftcf) umwanbte unb fo ben unerwarteten 33efuch fah, betfleh näherte. 3n ber nächfien SDttnute fianb Slnbrie« neben ihm.
„So, SEaufenbacteS, ich frnbe Such h‘ cc •" rief Ber Stettensträger. „®S ftnb gar »iele 3ahre, feit 3h» unb ich un« nicht mehrgefehen, unb e« tfjut mir leib, bah wir un« fehl bet einem foldjenJjanbel wieber treffen müffen."
„Sie« 3ufammentreffen habt 3ht felbft gefuchf, Stettenträger.3ch h«Be Such webet eingelaben, noch ®ute ©efellfdjaft gewünfeht."
„3ch glaube Such ba« »on £erjen gern. Stein, nein; 3h»habt feinen SBunfch nach Stetten unb nach Stettenirägern, nachSanboetmeffent unb Gontbaffen, nicht nach Soofen unb auch nichtnach ®igenthümern — wenn biefe nicht ©guatter« ftnb. 3h» unb tchbrauchen nicht erji mit etttanber Sefanntfcijaft ju machen, Eattfenbsacre«, nachbent wir etnanbet fchon fünfzig 3al;re lang fennen.“$cr Jtettenträger. • 24