mochte jit fel)en. Stein Sollege Stajor inöbefonbere war ein grunb»eßtlidjer, bieberer, alter Kerl, unb fam oft midj ju befugen, baer auf bem fffadjlgute junüchff meinem eigenen hauste. Sr brummteein SBißdjen über bie ©efte, lueldje »on bem neuen ffSetfammlungä«bauä 93eff$ ergriffen hatte, aber in einer SBeife, welche geigte, baßin feiner ©emütljäart wenig ©alle war.
,,3d) Berffebe btefe StajoritätSgefdjiibten nicht reibt," fagtebet alte Kamerabe, als wir eine« Sage« bie ©adje wieber be«fbracffen, „aber bas weiß id) recht gut, ba(j fftewcome es immer foetnjufäbelu weiß, baß et eine befommt, mögen auiff bie heutebenfcn, was ffe wollen. 3d) habe es erlebt, baß ber Squire eineStajorität juredjifchneibet aus etwa einem aSiertf>eit aller Anwefen«ben, unb et tffut es auf eine Art, bie bezweifelt finureidj iff, ob*wol)l icb fürchte, webet nach bem ©efefc, nod) nach bem Soangelium."
„AlletbingS wußte er in ber Angelegenheit mit ber ^Benennungunb 3ueignung ber Kirche eS fo einjuricfften, baß eine ffBluralifät»on eiltet Stimme am Snbe als eine gang ffattliibe Stajorität bet@cfammfl)eit erfdffen."
„3a, es gibt ©djlidje unb SDenbungen in bicfen Singen, bieüber meine ©elehrfamfeit IjinauSgchen, obwohl id) glaube, eS wirbAlle« recht fttju. ®3 trägt am Snbe bod) nicht »iel aus, wo einStann anbetet, oorauSgefejjt, er betet nur ®ott an, nod) aud),Sßer ffrebigt, wenn er nur gutjörf."
3d) glaube, biefe liberale Anffdjt in retigiöfcn Singen —wenn bieS bas richtige 2Bort iff, — nimmt bei uns rafdj über«ßanb; obgleich liberale Anffd)t »ielleicfft nur ein anbret SuSbrucfiff für ©leichgültigteit. 2Ba3 uns Sptsfobale betrifft, fo muß id)mid) tounbern, baß eS nur noch welche im Canbe gibt, — unb bod)nehmen wir an 3ahi bebeufenb ju. Sin gaffrljunbett blieben wir,einer .Kirche angef)örig, welche auf bifdiöflicffe SBerricfftungen unb■£anbreidjungen, auf bie bifd)öfliche Sinfegnung itiSbefonbcrc, fofeffr bringt, — ohne einen Sifdjof, unb außer ©fanb, fitchlichen