mffgefhielt h«t — benn alt finb wir injWifcheit {ebenfalls geworben.3Ba« mich betrifft, fo bin idj noch ein munterer Oreiö unb glaube,bap idf wenigften« jeljn 3af;te jünger ausfelje, als id) wtrflich bin.Sie« Berbanle id) ber SRäpigfeit unb Seibeäübung. Such mar nodj bt«ju intern fünfjigflen Sebensjaht entfliehen eine fcljr anjieljenbe grau.3n meinen Slugen ifi fie nod) immer fdjün, unb wenn ber alte Diebin einer fcpmeidjelnben Stimmung ifi, fo pflegt er entwebee Bonmeinen Siöcbtctn ald Bon feinen „fdjönen jungen SKiffufen," oberBon meiner ®attin als Bon feiner „fdjünen alten SKiffu«" ju fhredjen.
Unb warum foHte nicht Such •pjatbingc noch Biele ©puven jene«3auber« bewahren, ber fie in ihrer Sugenb fo liebenswütbig rnadjte?©bei, reinen (SeifleS, aufrichtig, treu, fdjmtegfam unb gerecht, wie ftewar, mupte ba nicht bie Seele einen Sljeil ihrer fegenSreicpen (Segen*fepaften bem Slntlihe nuttljeilen, Welche«, felbft jefct noch fr leicht er*regbar, ihre befien Smpulfe wieberflrahlt ? 3dj toiebethole. Such ifi nod)immer fchön, unb in meinen Slugen fogar fdjöner als ihre lieblichenSEödjter. ©ap fie fo lange meine (Sattin war, unb mir itodj immertreulich jur Seite flehen barf, bie« bilbet nicht nur bie SBonne,fonbern auch ben Stolj meine« Seben«. ®« ifi ein Segen, für benich—warum foltte id) mich freuen, e« ju fagen? — taglid) (Sottauf meinen Änieen banle.