132
©tace felbjl lonnte aber bodj nicht gang bie ©anbe utenfchlicijetSiebe abfdjütleln, fo lang iljr ©eijl nod) in feiner irbifdjen SEoljnungIjaufete; bentt feber ©lief, ben fte auf eines Bon uns ober auf unsSitte matf, befunbete bie enblofe 3ürtlidjfeit ihres SttefenS unb war mitbet Siebe erfüllt, bie nimmer aufhört. Sie füllte ftdj ungemein fdjmach,itnb ber ©ob fdjien fieg gu beeilen, um fte fo fcgneU lute möglich guerlöfen; bennoch fe^te fte bie £l)eilnal;me an mir unb an Sttcg inben ©tanb, uns nod; fo Biel miigutheileti, als fte gu fagen münfdjte.©inern Seidjen son ihr gehotfatn, fniefe idj an ihrer ©eite nieberunb legte ihr galtet an mein gerg, mobet fte etwa in ber namltdjengaltung blieb, in bet totr feit igrer Htanfheit fd;on fo mand;e ©tunbeBcrbradjt gatten. 9Jlv. garbingc trat ^tnier uns tose ein bienenber©cifi unb fgraeg mit galberfticfter aber boeg beutlidjer Stimme einigejener erhabenen ©cgriftfielXen, bie ant meiften geeignet ftnb, einerfegeibenben ©eele ©rojl gu bringen. Sßas Such betraf, fo ftgien ftegenau an bet ©tette gu fe^n, mo man igrer am meifieit bebüiftigmar, unb oft manbten fieg il)r ©taceS Singen mit bein Sicgtblidebanfbater Siebe gn.
„®ie ©tunbe ift nage, ©ruber," fiüfferte ©rate, müljrenb fte anmeiner ©rufi lag. „©rtnnete ®idj baran, bap ich fletbe, ebenfo in«nig ©ergebung erbittenb für biejenigen, meld;e mir llnrecgt getrauhaben, als für mich felbfi. ©ergtp nid;t, maS ®u mir Betfbrodjengaft, unb Bermeibe ja SlileS, maS Sucg unb if;tem ©ater Hummermadjen fönnte."
,,3ch sjerfiege ®i<h, ©djwefter," ermieberfe td; mit gebämgfierStimme, „©erlap fDieg barauf, bap Stiles gefegegen fofl, maS td;Bctfbracf; — SlileS, maS ®n münfdjen fannft."
©in leicgter ®ruct igrer ganb mar bas Sfterfgeidjen ber 3ufrie«bengeit, mit melier fte biefe ©erjtdjerung aufnahm.
©on btefem Slugeitblitfe an bünfte es mir, als jiege ©rateftg mef;t unb mehr Bon ben ®ingett biefer SBelt ab, obfegon igre