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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 12 (1821) Früchte aus den sogenannt goldnen Zeiten des achtzehnten Jahrkunderts
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549
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zur Adrastea,

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Wie sehr irrest Du Dich! Indem Du Kon-traste genannt hast, stehest Du nicht, daß diese Ge-gensätze sich einander selbst einschranken und aufhe-ben? Bemerkst Du nicht, daß das Resultat diesesStreits durchaus nicht Unwissenheit und Barbarei),d. i. weder ewige Verwirrung, noch ein bloßer Nullseyn kann ?"

Wie lange aber wird der Streit wahren?

Was ist lang und kurz im Buch der Zei-ten? Geschehen muß immer etwas; je langsamer eSgeschieht, desto besser; da übereilt man sich nicht,wie Du vorhin sagtest. Alles was geschehen kann,geschieht; für Sterbliche ists aufmunte-mder Trost,daß Alles was und wie es geschieht, nicht andersals also geschehen konnte, also geschehen mußte."

Aufmuntcrnder Trost?

Es giebt keinen andern, cs gicbt keinen gros-sem. Nur durch Einsicht und Ueberzeugung seiner,lernen sie recht handeln und jede Unordnung, jedeVerwirrung recht gebrauchen. Durch Gegensätze zweyerund mehrerer Seiten wird eine Gestalt; mittelst aus-und cinspringender Winkel walzr sich der Stromfort. Eine gerade Linie giebt keine Flache, keinenKörper."

Aber wer.wirds erleben?

So sagte jener Lügenprophct auch, dessen Ese-lin scharfsichtiger als Er war, und der an Fluches