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Nachlese
Bischofs zu Cloyne in Irland war, that er nicht nurseinen Bischofspflichten Gnügc, sondern suchte auchdem Ort selbst aufzuhelfen, und durch Anstalten so-wohl als Schriften im armen, vcrlaßnen IrlandFleiß und Sittlichkeit emporzubringen, wie er wußteund konnte. Vielleicht sind seine in dieser Absichtverfaßten Schriften das Beste, obgleich das Unschein-barste, was er geschrieben; was Swift durch Satyrsfür Irland selten erzwingen konnte, förderte er durchFr a g en u n d Z w e i fe l, die bleibende, ewigfesteGrundsätze enthalten, ernst und milde *). Und nichtIrland allein dienen sie, sondern jedem Lande, dasdem durch Brittanniens Uebermacht im Handel un-terjochten dürftigen Irland gleichet.
Zuletzt bey verfallner Gesundheit wollte er seinBischofthum mit allen Einkünften aufgeben, um inOpfert als Privatmann zu leben. König Georg,dem die seltne Großmuth eines Bischofs auffiel, unddabey den Namen seines alten Bekannten, Berkcley'snennen hörte, dispcnsirte ihn von der Entsagung ei-nes jährlichen Einkommens von 1400 Pfund, mitder Freyheit, in Oxfort zu leben. Er starb aber dasJahr darauf, den 14. Januar 1764. Pope's Versüber seinen Eharacter:
1°o ev'r^ Virius unäsr Irenv'n,
*) lVluxirns; Discourss -rääresseä io
iVtnAisiruies: n XVorci io tlle VVise; illsrist-u. f. zuerst in seinen IVlisoellnnies, Dublin1762; dann in der Quartausgabe seiner Werkegesammlet.