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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 12 (1821) Früchte aus den sogenannt goldnen Zeiten des achtzehnten Jahrkunderts
Entstehung
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Adrastea, diese hohe Göttin über Recht, Ver-nunft und Maas beqleitcte den verewigten Heraus-geber bis in den Tod. Tief schmerzte es ihn,seine Adrastea unvollendet zu lassen, die gleichsamals die Siegelbewahrern: des Wissens und Geistes,des Unheils und Charakters des Verstorbenen vonder Nachwelt anzusehen ist, Noch wenige Tagevor seinem Tode, schon in einem veränderten Gefühlseines Geistes und Körpers, wünschte er:nur nochzwey Stücke der Adrastea schreiben zu können; siesollten seine letzte vollendete Arbeit seyn; in sie wolleer sein ganzes Bekenntniß legen, da ihm jetzt somanches ganz anders erscheine. Er klagte, daß erso wenig in seinem Leben gethan habe, daß manzu hoch und künstlich zu forschen suche> und dochläge die Menschheit so klar und offen, wie ein auf-beschlagenes Buch, vor Augen; man dürfe nur le-sen statt daß man sich alles so schwer mache!"

Dies waren seine Worte und seine Klagen! werfühlt aber diese Klagen mehr, als wem die Stimmeder Adrastea zum Gemüth sprach?