goldnen Zeiten. 3 ie
gefammlet *); ihr Eifer ist noch nicht erloschen; siesammlcn noch.
In Deutschland wagte man im Jahr 1778,1779 zwey Sammlungen Volks liever verschied-ner Sprachen und Völker herauszugeben; wie ver-kehrt die Aufnahme fcyn würde, sah der Sammlervorher. Da er indeß seine Absicht nicht ganz ver-fehlt hat, so bereitet er seit Jahren emc palingeni-sirte Sammlung solcher Gesänge, vermehrt, nachLandern, Zeiten, Sprachen, Nationen geordnet undaus ihnen erklärt, als eine lebendige Stimmeder Völker, j a d e r M e n sc h h e i t, selbstvor, wie sie in allerlei) Zuständen sich mild undgrausam , fröhlich und traurig, scherzhaft und ernst,hie und da hören ließ,, allenthalben für uns beleh-rend. Die Geschichte Eid's z. B. ist in ihren Ro-manzen so reich an trefflichen Scenen, an hohenEmpfindungen und Lehren^ als (wage ichs zu sa-gen ?) als Homer selbst. Manche andre Reiheromantischer Begebenheiten und Momente nicht min-der^ Einerseits bedauert man, anderseits freuet mansich, daß man dort und da nicht leben dürfe, daßjene Sitten, diese Zeilen aus der Welt verschwan-den. In Eindrücken dürfen sie indeß nicht ganz da-hin seyn, da ihrer manche auch in Wirkungen nochfortleben.
*) Heliguer ok nncieni AnZlieli Vol. I
— III. I07 Ferner Olel Lullurls, eint
Fortsetzung voriger Sammlung. Vol. I. II. tplreLcat8 lVlusical IVluseuin I07 luiiros loliuson.Vsl. I — III. und andre Sammlungen.